Kampagne "HumanismusPlus" zur Stärkung der Persönlichkeitsbildung startet am 9. November

Welche Bildung wollen wir?

„HumanismusPlus“ ist eine Initiative des Zentrums für Ignatianische Pädagogik, die sich für umfassende Persönlichkeitsbildung in jesuitischer Tradition einsetzt. Ziel ist es, die gesellschaftliche Debatte über den Zweck von Bildung neu zu beleben und dabei einen Ansatz zu stärken, der Individuen und Gemeinschaften ihre Potenziale ganzheitlich entfalten lässt. Lernen steht hier – entgegen einer Indienstnahme für externe Anliegen wie Arbeitsmarktfähigkeit – im Zeichen einer grundlegenden Charakter- und Tugendentwicklung. Insofern handelt es sich um einen Humanismus. Die ignatianische Prägung macht ihn zu einem „HumanismusPlus“, der über weltliche Gehalte hinausgeht und die „Frage nach Gott“ zulässt. In dieser Formel kommt zum Ausdruck, dass ignatianische Persönlichkeitsbildung die spirituelle Bedeutung des Lebens in den Blick nimmt, Indoktrination und Dogmatismus aber eine Absage erteilt. Sie ist daher ausdrücklich anschlussfähig mit säkularen Bildungsansätzen.

Um den Bedarf für das Thema zu ermitteln, haben wir eine Allensbach-Studie in Auftrag gegeben. Mit unserem Kampagnen-Kickoff beabsichtigen wir, erstens, den durch die Allensbach-Studie belegten Bedarf für mehr und bessere Persönlichkeitsbildung zu analysieren; zweitens, den ideellen Hintergrund der ignatianischen Persönlichkeitsbildung näher zu beleuchten und, drittens, Methoden ihrer konkreten Umsetzung in der Unterrichtspraxis und Lehrerfortbildung aufzuzeigen.

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