Das Heinrich Pesch Haus ist ein einflussreicher Lernort, der lebenslang lernende Menschen im Miteinander bei der Ausgestaltung ihrer Persönlichkeit leitet und begleitet. In Seminaren, Workshops, Konferenzen und Vorträgen greifen wir aktuelle gesellschaftspolitische, religiöse, ethische und weltanschauliche Debatten auf. Wir denken darüber nach, wie wir die Gesellschaft menschenwürdig und zukunftsfähig gestalten können. Wir setzen uns für eine familien- und menschenfreundlichere Gesellschaft ein, in der ethisches und werteorientiertes Handeln selbstverständlich ist.
Wir laden ein zur gemeinsamen Diskussion und bringen unterschiedliche Perspektiven ins Gespräch – interdisziplinär, interkulturell und interreligiös. Mit diesem breiten Angebot sind wir für die gesamte Bevölkerung der Metropolregion Rhein-Neckar und weit darüber hinaus eine attraktive und hoch geschätzte Bildungseinrichtung. Unsere Bildungsarbeit konzentriert sich dabei auf verschiedene Bereiche:
Für Träger und Führungskräfte
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Für Mitarbeitervertretungen
Mitbestimmung ist ein zentrales Element von christlichen Organisationen. Konkret gibt es in Einrichtungen der katholischen Kirche (Bistümer, Orden, Caritas u. a.) eine Mitarbeitervertretung (MAV). Die gewählten MAV-Mitglieder vertreten die Interessen der Mitarbeiter:innen gegenüber den Dienstgebern und wirken in der Dienstgemeinschaft mit. Die Rechte und Pflichten der Mitarbeitervertretung regelt die sogenannte Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO).
Für die Mitarbeitervertretungen bieten wir im ZEFOG Schulungsveranstaltungen nach § 16 MAVO an, unter anderem:
- Kurse zur Einführung in die MAV-Arbeit
- Schulungen zum kirchlichen Arbeitsrecht (AVR, AVO u. a.)
- Fortbildungen zu Methoden und Kompetenzen der MAV-Arbeit (Dienstplangestaltung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit u. a.)
- Tandemkurse – gemeinsame Schulungen für MAVen und Dienstgeber
Ziel unserer Arbeit ist es, die Mitarbeitervertretungen und die einzelnen MAV-Mitglieder zu stärken, so dass sie ihre Aufgaben mit Verantwortung und auf Augenhöhe mit den Dienstgebern wahrnehmen können.
Für Familien
Familien in allen Belangen und in allen Lebensphasen aufs Beste zu unterstützen. Das tun wir, indem wir Menschen zusammenführen, Begleitung anbieten, Vorträge organisieren, Weiterbildungen für Fachkräfte durchführen oder einfach Kinder-Ferienangebote auf die Beine stellen.
Unter Familie verstehen wir sehr viel: werdende Eltern, Paare mit Kind oder Kindern, Patchwork-Familien, Alleinerziehende, Großeltern etc. Alle Menschen, die Kindern ein Zuhause geben, finden bei der Familienbildung einen Platz. Ziel ist es, Familien zu stärken, Wissen zu vermitteln und soziale Kontakte zu fördern. Beispiele für unsere Angebote:
- Eltern-Kind-Kurse (z. B. Krabbelgruppen, offener Treff)
- Erziehungs- und Familienberatung (auch online)
- Kreativ-, Sprach- oder Bewegungsangebote für Kinder
- Vorträge und Workshops zu Themen wie Erziehung, Gesundheit oder Mediennutzung
- Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten für Familien
Ein fester Bestandteil unseres Angebots sind die Kinderferienprogramme im Sommer und an Ostern.
Für Fachkräfte in Kitas, Schulen und Schulentwicklung
Orientierung geben. Entwicklung begleiten. Menschen stärken.
Bildung beginnt mit Beziehungen. Kinder entdecken die Welt im Vertrauen zu den Menschen, die sie begleiten. Familien sind ihre ersten Bildungsorte. Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen knüpfen daran an. Gemeinsam eröffnen sie Räume, in denen Kinder und Jugendliche Orientierung finden, ihre Begabungen entfalten und lernen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen.
Wir sind überzeugt: Bildung gelingt dort, wo der ganze Mensch gesehen wird. Ein christlich-humanistisches Menschenbild bildet deshalb die Grundlage unserer Arbeit. Es verbindet die Perspektiven der Ignatianischen Pädagogik mit den Erfahrungen der Familienbildung.
Bildung verstehen wir als einen lebenslangen Prozess, der Wissen, Persönlichkeit, Beziehung und Verantwortung gleichermaßen stärkt.
Das Heinrich Pesch Haus begleitet Fachkräfte, Leitungsteams sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen dabei, Lern- und Lebensräume bewusst zu gestalten. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir pädagogische Konzepte weiter, stärken die Zusammenarbeit mit Familien und fördern eine Bildungskultur, in der Vertrauen wachsen, Orientierung entstehen und Menschen ihre Potenziale entfalten können.
Unsere Programme schaffen Räume für Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen. Sie unterstützen Fachkräfte dabei, pädagogisches Handeln weiterzuentwickeln, Bildungsprozesse bewusst zu gestalten und Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen Lebensphasen kompetent zu begleiten.
Unsere Themen/Angebote:
Pädagogische Haltung und christliches Profil
Bildung beginnt mit der Haltung der Menschen, die sie gestalten. Ein christlich-humanistisches Profil zeigt sich nicht zuerst in Leitbildern oder Projekten. Es wird dort sichtbar, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ihren Fähigkeiten, Fragen und Lebensgeschichten ernst genommen werden.
Gemeinsam entwickeln wir pädagogische Konzepte und Profile weiter, die Orientierung geben, den Dialog mit Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen fördern und im Alltag gelebt werden.
Bildung gemeinsam gestalten
Bildung gelingt, wenn Menschen Verantwortung miteinander teilen. Familien, Kitas und Schulen tragen gemeinsam dazu bei, dass Kinder und Jugendliche gute Bedingungen zum Lernen und Wachsen finden.
Wir begleiten Einrichtungen dabei, ihre Qualität weiterzuentwickeln, Bildungsprozesse zu reflektieren und Konzepte gemeinsam zu gestalten. Evaluation, Schulentwicklung und Qualitätsentwicklung verstehen wir dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Instrumente, um Bildung nachhaltig zu stärken.
Fortbildung und Qualifizierung
Pädagogische Professionalität wächst dort, wo Menschen bereit sind, voneinander zu lernen. Neue Erkenntnisse gewinnen ihren Wert erst dann, wenn sie im Alltag wirksam werden und pädagogisches Handeln bereichern.
Unsere Fortbildungen verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger Praxiserfahrung. Sie qualifizieren Fachkräfte aus Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in den Bereichen frühkindliche Bildung, Unterrichts- und Qualitätsentwicklung, Sprachbildung, Kommunikation, Zusammenarbeit mit Familien sowie zu aktuellen pädagogischen und gesellschaftlichen Fragestellungen.
Beratung und Begleitung
Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die ihnen Orientierung geben. Familien brauchen verlässliche Partnerinnen und Partner. Pädagogische Fachkräfte brauchen Räume, in denen sie Erfahrungen austauschen, Fragen reflektieren und neue Perspektiven entwickeln können.
Mit Beratung, Familienbildung, Schulseelsorge, Coaching und spirituellen Angeboten eröffnen wir solche Räume. Wir stärken Beziehungen, fördern den Dialog und begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Berufssituationen.
Prävention und Beteiligung
Wo Menschen sich sicher fühlen, kann Lernen gelingen. Eine gute Bildungskultur schützt die Würde jedes Einzelnen, stärkt Beteiligung und fördert Verantwortung. Prävention beginnt deshalb nicht erst im Krisenfall, sondern im täglichen Miteinander.
Gemeinsam mit Bildungseinrichtungen entwickeln wir Schutzkonzepte weiter, stärken Demokratiebildung und Partizipation und fördern eine Kultur der Aufmerksamkeit, des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung.
Integration und Sprache
Es gibt mindestens vier Schlüssel zur Integration: Sprache, Bildung, Arbeit und die Sicherheit, hier in Frieden leben zu können. Wer sich dafür einsetzt, fördert Begegnungen und Beziehungen zwischen Kulturen und gesellschaftlichen Gruppen. So setzt das Heinrich Pesch Haus seit 2015 einen Schwerpunkt auf ehrenamtlichen Sprachunterricht. Weiterentwickelt wurde dieses Engagement insbesondere 2022, als das HPH mit städtischem Auftrag Koordinierungsstelle für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine wurde. Die Initiative „Lu can help“ wurde zu einem Markenzeichen für Flüchtlingshilfe in Ludwigshafen.

Das HPH bietet in allen vier Schlüsselbereichen der Integration Angebote für Geflüchtete und zugezogene Menschen:
- breites Angebot an Sprachunterricht mit Ehrenamtlichen in kleinen Gruppen
- kulturelle Bildung durch Lesegruppen und Exkursionen in die Umgebung
- Unterstützung bei der beruflichen Integration
- Raum schaffen für die Vorbereitung auf Anhörung bei der Bundesbehörde
Politische Bildung
Demokratie lebt davon, dass Menschen an ihr partizipieren und sich engagieren. Deshalb stärkt die Politische Bildung am Heinrich Pesch Haus Jugendliche und junge Erwachsene darin, ihre Meinung einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich gegen demokratiefeindliche Strömungen zu positionieren. Dazu bieten wir vielfältige Seminare, Workshops und Aktionstage an. Ein besonderer Fokus unserer Arbeit besteht in der Schulung von Schülervertretungen in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus. Wir erstellen in Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendverbänden aber auch beständig neue, innovative Bildungsangebote, die aktuelle politische Themen behandeln. So unterstützen wir Jugendliche dabei, sich in einer vielfältigen, von Wandel durchzogenen Gesellschaft zu orientieren und sie aktiv mitzugestalten.
Im Folgenden wird eine Auswahl unserer Angebote vorgestellt. Sie können terminlich flexibel nach Vereinbarung für verschiedenste Gruppen angeboten werden. Bei Fragen, Anregungen oder Interesse an einem Angebot, wenden Sie sich jederzeit an:
Max Berger
Bildungsreferent
Schwerpunkte: Politische Jugendbildung, Schulabschluss-Projekt „LU can learn“
Master of Arts: Politikwissenschaft und Geschichte
Telefon: 0621 5999-107
E-Mail: bergerm@hph.kirche.org
Politisch argumentieren
Mit seiner eigenen Meinung an aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskursen teilnehmen zu können, ist eine besonders wichtige Fähigkeit von Bürgern in der Demokratie. In Zeiten, in denen sich „Fake News“ in der (all-)täglichen Informationsflut häufen, ist es wichtig, den persönlichen Standpunkt differenziert abwägen und kompetent ausdrücken zu können. Der respektvolle Umgang mit anderen Meinungen ist dabei genauso bedeutend wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel.
Im dreitägigen Seminar „Politisch Argumentieren“ geht es um den Erwerb von Kenntnissen zum Verhältnis von Politik, Demokratie und Rhetorik sowie um die Stärkung der politischen Sprachfähigkeit der Teilnehmenden. Dabei werden sowohl aktuelle gesellschaftspolitische Themen kritisch reflektiert als auch eine positive Diskussionskultur eingeübt. Den Höhepunkt des Seminars bildet die praktische Umsetzung des Erlernten durch das Vortragen einer Überzeugungsrede.
Seminare für Schülervertretungen
Eine lebendige Schule braucht eine lebendige Schülervertretung (SV). In unserem SV-Seminar erwerben die Teilnehmenden Kenntnisse, wie sie ihre Schülervertretung demokratisch organisieren und wie sie ihre Interessen in die Schule einbringen können. Sie reflektieren Rechte und Pflichten der Schülerschaft sowie mögliche Handlungsspielräume der SV innerhalb der Schulgemeinschaft. Neben praktischen Übungen zur Stärkung kommunikativer und organisatorischer Kompetenzen ist die Projektplanung ein zentraler Baustein des Seminars.
Das SV-Seminar kann zwei- oder dreitägig durchgeführt werden und bindet die SV-Lehrer (Verbindungslehrer) auf Wunsch aktiv ein.
Demokratietage
Demokratien weltweit sind heute vielseitig herausgefordert. Damit eine Demokratie langfristig stabil und lebensfähig bleibt, braucht sie mündige und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Bei einem Demokratietag am Heinrich Pesch Haus trainieren Jugendliche und junge Erwachsene Fähigkeiten, mit denen sie unsere Demokratie stärken, darunter z. B. Empathie, aktives Zuhören, Kompromissbereitschaft oder Argumentationsfähigkeit.
In interaktiven Übungen wird Demokratie erfahrbar gemacht. Dadurch erweitern die Teilnehmenden ihre Kenntnisse zu den Merkmalen moderner Demokratien und behandeln Themen wie z. B. das Wahlrecht, Mehrheit und Minderheit, Rechtsstaatlichkeit oder die Frage, was Freiheit in einer Demokratie bedeutet. Der Tag kann mit verschiedenen Schwerpunkten gestaltet werden. Auf Wunsch kann das Seminar auch mehrtägig durchgeführt werden.
Compassion – Reflexion des Sozialpraktikums
Das Sozialpraktikum der Schule ist beendet und die Schüler haben einen Einblick in verschiedene soziale Berufe erlangt. Sie haben neue Erfahrungen gesammelt, die Arbeitswelt kennen gelernt, wurden gefordert und waren vielleicht auch einmal überfordert.
Das zweitägige Compassion-Seminar soll zur Reflexion ermutigen und die Schüler unterstützen, das Erlebte einzuordnen. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Sehen: Welche Erlebnisse sind mir in besonderer Erinnerung geblieben?
- Urteilen: Welche Werte sind mir wichtig und spiegelten sich in meinem Tätigkeitsbereich?
- Handeln: Wie entsteht soziale Ungerechtigkeit und wie können wir gegen sie vorgehen?
Durch die Arbeit in Gruppen und Plenum werden die Schüler zum Austausch und zur Diskussion über verschiedene Themen wie z. B. Armut, Inklusion oder Integration angeregt. Ziel ist, ihren Engagements- und Partizipationswillen sowie ihre Empathiefähigkeit zu stärken.
Aktionstag „Couragiert gegen Rassismus“
Jedes Jahr heißt es bei einem Aktionstag im Heinrich Pesch Haus „Couragiert gegen Rassismus“. Zu diesem Tag können bis zu 100 Jugendliche ab 16 Jahren und Multiplikator:innen der Jugendbildung verschiedene Workshops besuchen. Diese sollen die Teilnehmenden motivieren, sich mit extremistischen und diskriminierenden Strukturen auseinanderzusetzen, eine kritische Haltung zu entwickeln und sich für eine weltoffene Gesellschaft stark zu machen. Titel vergangener Workshops waren z. B. „Argumentieren gegen Diskriminierung“, „Antimuslimischer Rassismus“, „Lebendiges Judentum“, „Beyond Gender – Jenseits von Schubladen“ oder auch „Poetry for Diversity“.
Das Heinrich Pesch Haus veranstaltet den Aktionstag jeweils in Kooperation mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen und verschiedenen Akteuren aus der Region. Bei Interesse können sie das Datum und die Teilnahmebedingungen des nächsten Aktionstages bei Max Berger, dem Referenten für politische Bildung des Heinrich Pesch Hauses, anfragen.
Die politische Jugendbildung am Heinrich Pesch Haus wird maßgeblich durch den Kinder- und Jugendplan (KJP) der Bundesregierung gefördert.
Das Heinrich Pesch Haus ist Teil der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke e.V. (AKSB). In diesem Dachverband für politische Bildung arbeitet das HPH mit 60 anderen Mitgliedseinrichtungen daran, Wissen zu bündeln, sich über aktuelle Lernbedarfe und Anforderungen an politische Bildner:innen auszutauschen und neue Ideen für Lernformate zu entwickeln. Dieses starke Netzwerk realisiert gemeinsam ca. 600 hochwertige Lernveranstaltungen und Fachtagungen mit über 10.000 Teilnehmenden pro Jahr. Weitere Informationen zur AKSB finden Sie unter: www.aksb.de
Frauen/Geschlechtergerechtigkeit
Geschlechtergerechtigkeit ist eine grundlegende Voraussetzung für eine faire, demokratische und zukunftsfähige Gesellschaft. Sie bedeutet, dass Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Rechte, Chancen und Möglichkeiten haben – im Bildungsbereich, im Berufsleben, in der Politik und im Alltag.
Auch wenn Geschlechtergerechtigkeit auf dem Papier existiert und im Grundgesetz verankert ist, wahrhaftige Gerechtigkeit gibt es im Alltag noch nicht. Unterschiedliche Bezahlung, ungleiche Verteilung von Sorgearbeit, geschlechtsspezifische Gewalt, stereotype Rollenbilder oder Benachteiligungen aufgrund der Geschlechtsidentität zeigen, dass Geschlechtergerechtigkeit noch nicht selbstverständlich ist und gelebt wird. Diese Herausforderungen betreffen nicht nur einzelne Menschen, sondern unsere Gesellschaft als Ganzes.
Die Akademie für Frauen unterstützt mit ihren Bildungsangeboten darin, berufliche und persönliche Handlungsspielräume von Frauen zu erweitern und damit einen Beitrag zu mehr Geschlechtergerechtigkeit leisten. Das Programm der Akademie umfasst die drei Schwerpunkte „Frau und Arbeitswelt“, „Frau und Gesellschaft“ sowie „Frau und Gesundheit“.

Unsere Veranstaltungen bieten Raum für Diskussion und Reflexion. Sie vermitteln aktuelle Erkenntnisse, fördern den Dialog und unterstützen dabei, Geschlechtergerechtigkeit in Beruf, Bildung und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Geschlechtergerechtigkeit stärkt Chancengleichheit, fördert Vielfalt und schafft die Grundlage für ein respektvolles Miteinander. Davon profitieren alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Lebensweise.
Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Das Sozialzentrum des Heinrich Pesch Hauses steht im Dienste der Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Herausforderungen Unterstützung brauchen. Die Projekte richten sich daher an Menschen, die z. B. keinen Schulabschluss haben, eine warme Mahlzeit brauchen oder nach einer Flucht Unterstützung bei der Integration in Deutschland benötigen. Das Heinrich Pesch Haus sieht es als seine Mission an, sich gemeinsam mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft zu vernetzen, um Menschen gleich welcher Herkunft, sozialer Schicht oder Generation die Chance auf (Weiter-)Bildung zu ermöglichen, ihnen eine aktive Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen und sie zu befähigen, selbst Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.
Spiritualität, Glauben und Orientierung
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Gutes Leben und Bewahrung der Schöpfung
Einer der Programmschwerpunkte des Heinrich Pesch Hauses befasst sich mit gutem Leben und Bewahrung der Schöpfung. Denn klar ist: Nur gemeinsam ist eine Veränderung zu echter Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft möglich.
Wir leben im Zeitalter des Anthropozän, in dem unser menschliches Handeln große Auswirkungen auf den Zustand des Planeten Erde hat – global und lokal. Damit die Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Planeten nicht noch weiter überschritten werden, ist eine umfassende sozial-ökologische Transformation notwendig, die an zahlreichen Stellen in unser Leben eingreift – persönlich, wirtschaftlich, politisch.
Daher beraten wir Einrichtungen, Institutionen und Verbände aus den Bereichen Bildung, Gesundheits- und Sozialwesen auf ihrem Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Weitere Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt:
Ihre Ansprechpartnerin:
Johanna Rist
Bildungsreferentin für sozial-ökologische Transformation und Bewahrung der Schöpfung
Telefon: 0621-5999-108
E-Mail: ristj@hph.kirche.org
