AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis 2021 verliehen
30.11.2021

AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis 2021 verliehen

Das Heinrich Pesch Haus zeichnet jedes Jahr Persönlichkeiten oder Institutionen mit dem AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis aus, die sich in besonderer Weise um das Haus verdient gemacht haben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Veranstaltung „Geschichten bei Kerzenschein“ statt.

Dank und Auszeichnung für vielfältige Unterstützung

Es ist eine schöne Tradition: Immer in der Vorweihnachtszeit lädt das Heinrich Pesch Haus zu „Geschichten bei Kerzenschein“ in die festlich geschmückte Aula des Hauses ein. „Warum hören und erzählen wir Geschichten – und besonders in der vorweihnachtlichen Zeit?“, begrüßte die stellvertretende Direktorin des HPH, Ulrike Gentner, die Teilnehmenden – um gleich die Antwort zu geben: „Weil manchmal die Antworten auf menschliche Erfahrungen und Fragen in Geschichten verborgen sind.“

Vor Ort und online zugeschaltet verfolgten die rund 100 Teilnehmenden die Geschichten der Erzähler Thomas Hoffmeister-Höfener, dem Künstlerischen Leiter der Erzählwerkstatt im HPH, und André Wülfing, dem „erzählenden Botschafter des Ruhrgebiets“. Für den Erzählabend im HPH hatte er allerdings auch Geschichten von weiter her im Gepäck. Das Duo TRAZZ mit Herbert Adam (Gitarre) und Roland Wenz (Klarinette und Altsaxophon) ergänzt um Percussion mit Johannes Adam, umrahmte den Abend musikalisch.

Uneigennützige Unterstützung im ignatianischen Geist

Während der Veranstaltung verliehen HPH-Direktor Tobias Zimmermann SJ und seine Stellvertreterin Ulrike Gentner den AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis. Mit diesem Preis ehrt und dankt die Katholische Akademie Rhein-Neckar jährlich Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise um die Ziele des Hauses verdient gemacht haben. „Uneigennützig unterstützen die Preisträger im ignatianischen Geist“, erläuterte Pater Zimmermann SJ. So handelte Ignatius von Loyola, der Begründer des Jesuitenordens, aus der festen Überzeugung heraus, dass alles, was er im Leben tat, auf dem Prinzip „Ad Majorem Dei Gloriam“ (Zur größeren Ehre Gottes) beruhen sollte.

Der AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis wird in zwei Kategorien vergeben: AEDIFICANTES für Menschen, die das HPH und seine Projekte strukturell fördern, die aufbauen und Fundamente legen, und JUVANTES für Personen, die aktuelle Unterstützung leisten,  

Preisträger in der Kategorie AEDIFICANTES

In der Kategorie AEDIFICANTES ging der AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis 2021 an einen langjährigen Unterstützer des Zentrums für Ignatianische Pädagogik (ZIP), der nicht namentlich genannt werden möchte. „Sie setzen sich seit langem für Bildung ein und dass dabei der junge Mensch im Zentrum steht”, würdigte ihn Ulrike Gentner in ihrer Laudatio. Durch den Kontakt zum Preisträger wurde dem ZIP die Finanzierung der Weiterentwicklung von Digitalisierung und Persönlichkeitsbildung an Schulen ermöglicht. „Wir haben wesentliche inhaltliche Impulse aus dieser tragenden Verbindung erhalten. Dafür danken wir Ihnen öffentlich und ehren Ihr Engagement“, so Ulrike Gentner.

Preisträger in der Kategorie JUVANTES

Die Laudatio für die zweite Kategorie JUVANTES übernahm Tobias Zimmermann SJ. „Eine Institution wie das HPH braucht auch Menschen, die schnell und beherzt einspringen, die da sind, wenn es gerade mal brennt“, sagte er. So wie bei der Aktion „Mahlze!t LU“, die das HPH zusammen mit der Stadtkirchengemeinde Ludwigshafen zu Beginn der Pandemie ins Leben rief, und die seitdem über 40.000 warme Mahlzeiten an Bedürftige ausgegeben hat.

„Aber wir waren ja selbst in der Krise“, blickte der HPH-Direktor zurück. „Worum wir aber wussten, war ein großes, tragendes Netzwerk von engagierten Menschen rund um uns. Viele von ihnen angetrieben vom Ethos, Christentum konkret und solidarisch zu leben. Und auf Sie alle, konnten wir uns verlassen!“ Stellvertretend für all diese Menschen, die in der Krise Solidarität und Menschlichkeit zeigten, die ehrenamtlich an Wochenenden und an Feiertagen die Essensausgabe von „Mahlze!t LU“ übernahmen, verlieh er den AD MAJOREM DEI GLORIAM Preis in der Kategorie JUVANTES an Barbara Toro und Stefan Angert

Die Preisträger erhielten einen „Baustein“ mit eingelaserter HPH-Silhouette und Logo und eine Urkunde. Ihre Namen und Verdienste werden außerdem auf einer Wandtafel im Foyer des Hauses eingraviert.