Abend- und Seminarveranstaltungen zu "Mystik als Lebenskunst" und "Religion & Moderne"

Zwei Veranstaltungsreihen starten im August

Die Zukunft der Kirche, Philosophie der Zeit, Spiritualität und Zen-Meditation: Das Heinrich Pesch Haus lädt mit den beiden Veranstaltungsreihen „Mystik als Lebenskunst“ und „Religion & Moderne“ im zweiten Halbjahr 2020 zu einem vielfältigen Veranstaltungsreigen ein.

Dr. Matthias Rugel SJ, Bildungsreferent im HPH, hat für die Zeit von August 2020 bis Januar 2021 zwölf Veranstaltungen konzipiert. Gleich drei davon sind „Reihen in der Reihe“ und finden an mehreren Terminen statt.

Spiriutalität und Engagement schließen sich nicht aus

Den Titel „Mystik als Lebenskunst“, den eine der zwei Veranstaltungsreihen seit sieben Jahren trägt, findet Rugel passend: „Es drückt aus, dass ein Mystiker kein abgehobener Mensch ist, sondern in Wirklichkeit ein sehr aktiver. Spiritualität und Engagement schließen sich nicht aus, im Gegenteil!“ Und so freut sich der Bildungsreferent beispielsweise auf einen Vortrag von Dr. Gotthard Fuchs am 21. November über „Widerstand und Solidarität. Die politische Spiritualität von Simone Weil“. Am 7. Januar 2021 spricht Niklaus Brantschen SJ über „Elemente einer weltoffenen Spiritualität“.

Philosophie der Zeit

Was ist die Zeit? Dieser faszinierenden Frage geht Matthias Rugel an acht Abenden nach. Er lädt zu einem Streifzug durch die Philosophie ein, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Er führt in das philosophische Denken und verschiedene philosophische Themen ein. Das Seminar beginnt am 26. August.

Debatten um die Welt

Auch die Reihe „Debatten um die Welt – Hintergründe von Flucht, Abschottung und Willkommenskultur“ wird fortgeführt. Der erste Abend findet am 3. September statt, die weiteren Abende dann am 2.Oktober, 4. November und 10. Dezember.

Mystik und Bildung passen zusammen

„Uns ist es wichtig zu zeigen, dass Religion nicht Theorie ist, sondern auch Praxis“, betont Rugel. Und deshalb sind Stilleübungen, Singen oder Zen-Meditation schon immer wichtige Bestandteile der Reihe „Mystik als Lebenskunst.“ Diese Übungen, betont er, „sollen keinesfalls funktionalisiert werden in dem Sinne, dass Menschen leistungsfähiger oder konzentrierter werden, sondern sie wirken für sich selbst.“ Zugleich aber ist Rugels tiefe Überzeugung und Erfahrung, dass Menschen, die sich auf diese Einheiten einlassen, „immer einen inneren Mehrwert erhalten.“

So lädt Gangolf Schüßler SJ ab dem 18. August immer dienstags zur Zen-Meditation ein. Eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen trifft sich regelmäßig, um gemeinsam im Stil von Za-Zen zu meditieren – dreimal 20 Minuten, unterbrochen jeweils durch eine Gehmeditation. Es sind alle willkommen, auch Übende anderer Wege.

Stille ist nichts für Feiglinge

Vom 8. Bis 10. Januar steht ein „Meditationswochenende mit Elementen einer weltoffenen Spiritualität“ an. Zen-Meister Niklaus Brantschen SJ hat es unter den Titel „Stille ist nichts für Feiglinge“ gestellt. Und am 12. November können alle Interessierten mit dem Gesangspädagogen und Chorleiter Matthias Ottto „Spirituelle Lieder dieser Erde“ singen.

Zukunft der Kirche

Am 2. September stellt Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl in einem Vortrag die Frage nach der Zukunft der Kirche. „Kirche ohne Zukunft – Zukunft ohne Kirche?“ lautet das Thema des Abends. Über „Patchwork-Religion. Multireligiosität in der deutschen Gesellschaft“ spricht am 21. September Prof. Dr. Johanna Rahner. Am 5. Oktober befasst sich Dr. Michael Blume mit „Mythen und Medien – Wie Verschwörungsglaube und Antisemitismus uns alle bedrohen“.

Beide Veranstaltungsreihen werden in Kooperation mit dem katholischen Stadtdekanat Ludwigshafen und dem Bistum Speyer angeboten. Den Flyer mit allen Veranstaltungen und Informationen dazu finden Sie hier.

13.08.2020/ako

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