Neue Ludwigshafener Ethische Rundschau erschienen

Zeit, die eigenen Werte zu hinterfragen

Das Thema transkulturelle Pflege ist ein Bestandteil der neuen Ausgabe der Ludwigshafener Ethischen Rundschau (LER), die jetzt erschienen ist. Dieses Anliegen ist besonders auch in diesen Tagen vor Weihnachten aktuell – nehmen doch Menschen aus anderen Kulturen und Religionen dieses christliche Fest ebenfalls in ihren Alltag auf und übernehmen einige Bräuche der Vorweihnachtszeit.
Vielleicht bieten die bevorstehenden Feiertage außerdem die Chance, in Ruhe die eigenen Wertvorstellungen zu hinterfragen und Gedankenanstöße aus der LER zu ziehen.

Folgende Themen sind in dieser Ausgabe enthalten: Im Beitrag Salutogenese beschreibt Professor Christoph Jacobs den Wandel von einer pathozentrischen, d.h. auf das Negative einer Krankheit abzielenden, Sicht hin zu einer an den Ressourcen orientierten, d.h. salutogenetischen Sicht; diese kann die Handlungsfähigkeit und die Ressourcen eines Menschen auch in Situationen des Krankseins stärken.

Die Biogerontologie erforscht die Prozesse, die Menschen altern lassen. Während Forscher wie Dr. Uta Müller damit einerseits die Alterungsprozesse besser verstehen wollen, kann man auch kritisch fragen, warum wir ewig jung bleiben wollen. Die Reflexion darüber soll ein Beitrag sein, um zufrieden und glücklich altern zu können.

Die Krankenschwester eines Hospizes und Buchautorin Elke Urban zeigt Möglichkeiten für Pflegende auf, wie sie Patienten abhängig vom kulturellen und religiösen Hintergrund kultursensibel pflegen können.

Feste Bestanteile der LER sind inzwischen ein Impulstext sowie eine Buchbesprechung.  Dr. Stefan Hofmann hat das Buch „50 Tage intensiv“ von Helga Strätling-Tölle gelesen Zudem können Sie in der LER eine Fallbesprechung lesen, dieses Mal aus der Psychiatrie. Einleitend hat Dr. Gisela Bockenheimer-Lucius einige zentrale ethische Aspekte der Psychiatrie zusammengefasst.

Die neue Ausgabe der LER steht hier zum Download bereit.

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