Projekt der Gemeinnützigen St. Dominikus Schulen GmbH mit dem HPH

Wie halten es die Schulen mit Schul- und Unterrichtsqualität?

Mit Schul- und Unterrichtsqualität setzten sich die Schulleitungen der sieben Schulen der Gemeinnützigen St. Dominikus Schulen GmbH beim dritten und letzten Modul ihres Projekts „Christliche Leitungskultur“ auseinander. Markus Trescher, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Schulen GmbH, nannte den Prozess „hervorragend.

„Alles war dabei: viele Gespräche untereinander, Stärkung des Wir-Gefühls und gegenseitige Unterstützung unter den Schulleitungen“, lobte er. Deshalb will er sich dafür stark machen, dass die Leitungen sich auch künftig regelmäßig treffen und sich inhaltlich austauschen und bestärken.

Heike Scholz, Leiterin des Albertus-Magnus-Gymnasiums in St. Ingbert, schätzt besonders diesen Austausch: „Hier finde ich spannende Anregungen und Rückhalt durch in ähnlicher Weise geteilte Erfahrungen. Aus diesen Gesprächen zwischen den Arbeitseinheiten nehme ich auch die meisten Anregungen für die Praxis mit.“

Nach der Beschäftigung mit dem eigenen Leitbild und dessen Umsetzung im ersten Modul sowie der Frage nach Dialogfähigkeit und –bereitschaft beim zweiten Treffen ging es nun also um  Unterrichts- und Schulqualität. Geschäftsführer Trescher hob besonders  hervor, dass der Referent und Schulleitungscoach Peter Uffelmann mit seinem Vortrag und seinen Impulsen auch zahlreiche praktische Tipps mitgab. Auch seine Übungen kamen bei den Mitgliedern der Schulleitungen gut an.

Thomas Mikhail vom Institut für Allgemeine Pädagogik am Karlsruher Institut für Technologie hatte sich zuvor mit dem Thema Unterrichtsqualität befasst. Er stellte ins Zentrum seiner Ausführungen die Frage, was Unterrichtsqualität tatsächlich ausmacht – und gab selbst die Antwort aus seiner Sicht: Guter Unterricht ziele auf Bildung ab, seine Aufgabe sei nicht Erziehung: „Bildung in pädagogischer Hinsicht meint die Befähigung zum Handeln“, betonte er. Schulen müssten sich bewusst machen, was für sie „guter Unterricht“ bedeutet, und sie müssten dann auch evaluieren, inwieweit es ihnen gelingt, ihrem Anspruch gerecht zu werden. Heike Scholz gefielen diese Impulse, „da sie die Schulkultur und ihre Qualität durch die pädagogische Brille betrachtet hat, was leider viel zu selten passiert“.

Finanziell wurde das CLK-Projekt von der St. Dominikus Stiftung Speyer unterstützt. Deren Ziel ist es, die Wurzeln der Schulen lebendig zu halten und das Profil, das durch die Ordensschwestern des Institut St. Dominikus und das Kloster Magdelana in Speyer gelegt wurde, zu erhalten. „Besonders schön war auch die Anwesenheit der Schwestern, die unsere Arbeit zwar mittlerweile aus der Distanz, aber mit großem Interesse und Einfühlungsvermögen wahrnehmen“, urteilte Heike Scholz.

brid / 30.11.2015

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