Vorweihnachtsfeier für Geflüchtete, Ehrenamtliche und Mitarbeiter/Innen

Weihnachten im Sinne von „Menschwerdung“

Es war eine wunderschöne – besinnliche und fröhliche – Vorweihnachtsfeier mit Geflüchteten, Ehrenamtlichen, Freunden und Mitarbeitenden des HPH. Rund 200 große und kleine Menschen haben zusammen gesungen, gegessen, den Weihnachtsbaum geschmückt und den Zauberer bestaunt.

„Fürchtet euch nicht!“ – Diese Worte der Verkündigung der Geburt Jesu nahmen Pater Johann Spermann SJ und Ulrike Gentner als Motto ihrer kurzen Ansprache, die in Arabisch, Englisch und Farsi übersetzt wurde. Für Trauer, Unsicherheit, Angst und Wut gebe es derzeit in Deutschland viele Anlässe, so der Direktor des HPH – und auch die Geflüchteten hätten diese Gefühle durchleben müssen. Christen und Muslime, aber auch Angehörige anderer Religionen und Weltanschauungen hätten aber das gemeinsame Anliegen, Weihnachten im Sinne von „Menschwerdung“ zu feiern, fügte die stellvertretende Direktorin an. Beide forderten „ab und zu den Mut, Antworten zu finden, wie echte Menschwerdung gelingt, in Freiheit, Wahrhaftigkeit, verantwortungsvoller Solidarität und Mitmenschlichkeit“. Pater Spermann betonte, wie sehr er sich auf diese Feier gefreut habe – gemeinsam mit diesen Gästen, die für ihn „alle Heldinnen und Helden“ sind.

Unter den Gästen war auch Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, die die Geflüchteten in ihrer Stadt begrüßte und zugleich den Ehrenamtlichen im HPH und dem Haus selbst dankte „für das viele Gute, das Sie tun.“

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Big Band des Max-Planck-Gymnasiums sowie von drei syrischen Musikern, „denn wir wollten ein multikulturelles Fest“, betonte Matthias Rugel SJ, im HPH verantwortlich für die Arbeit mit den Geflüchteten. Der Zauberer Eckhart John, selbst ehrenamtlicher Sprachhelfer, faszinierte große und kleine Gäste: mal zauberte er einen Blumenstrauß, mal setzte er zerrissene Karten wieder zusammen oder zauberte sogar Geld für die Arbeit des HPH herbei.

Mit viel Enthusiasmus schmückten die Kinder einen Weihnachtsbaum mit Kugeln, Girlanden und Strohsternen, und alle freuten sich, als er im dunklen Raum das erste Mal erleuchtet wurde. Dank zahlreicher Spenden war es auch möglich, allen Kindern ein kleines Präsent zu machen. Nach einer kurzen Zeit, in der jeder Gast persönlich um Frieden beten konnte, und einem Segenswunsch ging die Feier zu Ende.

brid / 23.12.2016

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