Fach- und Informationstag Brustkrebs mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

Was können und wollen Betroffene wissen?

In Deutschland erkranken jährlich 75.000  Frauen an Brustkrebs (Angabe der Deutschen Krebshilfe für das Jahr 2014). Damit nimmt er den traurigen Spitzenwert der häufigsten Erkrankung bei Frauen ein. Die Gründe für eine Erkrankung sind vielfältig. Während der Brustkrebs bei einigen Menschen nur sporadisch, d.h. in Familien oder innerhalb der Generationen nur vereinzelt auftritt, betrifft die Erkrankung andere Familien häufiger, da sie ein erbliches Risiko aufweisen.

Am Fach- und Informationstag im Heinrich Pesch Haus am Dienstag, 27.05.2014, mit dem Titel  „Genetische Anlage für Brustkrebs. Was können und was wollen wir wissen?“werden Expertinnen über den Forschungsstand der Diagnose-, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse informieren. Betroffene wie Interessierte aus Forschung und Gesellschaft erhalten die Möglichkeit, sich fundiertes Wissen zu verschaffen. Verschiedene Workshops ermöglichen es, einige Fragestellungen detaillierter zu beleuchten. Diskutiert werden auch die ethischen, psychologischen und rechtlichen Aspekte, die sich aus einer genetischen Disposition für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko ergeben. Denn mit dem grundrechtlich anerkannten Recht auf informationelle Selbstbestimmung sind sowohl das „Recht auf Nichtwissen“ als auch das „Recht auf Wissen“ genetischer Daten garantiert. Da individuelle Interessen mit denen anderer Familienmitglieder kollidieren können, ist eine umfassende Aufklärung in den genannten Bereichen erforderlich. Der Umgang mit der emotionalen Belastung für die Betroffenen, mit einem positiven Befund zu leben, und auch die Belastungen von Angehörigen sind weitere wichtige Themen, die aufgegriffen und auch von Betroffenen dargestellt werden.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Arbeitsbereichs Ethik in Medizin und Pflege im Heinrich Pesch Haus mit der AOK Pfalz und der pronova BKK. Unter der Schirmherrschaft des BRCA-Netzwerks e.V., das Gesprächskreise in der gesamten Bundesrepublik koordiniert, wird Fachleuten aus der (Brust- und Eierstock-) Krebsforschung Betroffenen ebenso wie Interessierten aus Forschung und Gesellschaft, die Möglichkeit gegeben, sich zu informieren und möglicherweise bestehende Ängste abzubauen.

Anmeldung und weitere Informationen im Veranstaltungsbüro, Tel. 0621-5999-161 oderanmeldung@hph.kirche.org

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