Agnes Stinner bietet wieder das MBSR-Training an

Was hilft, im Hier und Jetzt zu bleiben

Agnes Stinner ist MBSR-Trainerin und bietet ab Mai wieder im HPH das Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ an.  Am Samstag, 09.05.2015, findet von 14 bis 18 Uhr für Interessenten ein Vorgespräch statt. Die Referentin erklärt, was es mit dem Kurs auf sich hat.

MBSR („mindfullness based stress reduction“ oder auf deutsch „achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung“) richtet sich an jeden, der neugierig und offen für sich und seine Umwelt ist, der auch sich selbst besser kennenlernen möchte und bereit ist, sich auf dieses Programm einzulassen. Geeignet ist der Kurs grundsätzlich für alle. Vorkenntnisse werden nicht benötigt, sind aber auch nicht schädlich.  Beim Vorgespräch sollen die Teilnehmer mit ersten Übungen neugierig gemacht werden auf das, was sie im Kurs erwartet. Dies können Yogaübungen, Atemübungen oder auch ein Bodyscan sein. Sie erfahren auch, was MBSR ist: eine geänderte Lebensweise und nicht nur Übungen, die aneinandergereiht werden. Das Vorgespräch ist unverbindlich. Erst danach entscheiden sich die Teilnehmer, ob Agnes Stinner sie mit ihrer eigenen Begeisterung anstecken konnte und sie am Kurs teilnehmen möchten.  MBSR wurde von dem amerikanischen Professor Jon Kabat-Zinn entwickelt und hat mittlerweile einen regelrechten Siegeszug quer über alle Kontinente gezogen, weil es vieles miteinander verbindet: Es hat feste Bausteine, die aufeinander aufbauen und im Training, das einen festen Ablauf hat, gefestigt werden. Dazu gehört zum Beispiel der Bodyscan, den viele aus dem autogenen Training kennen, aber auch Yogaübungen, Geh- und Sitzmeditation.

Neben den Gesprächen über Stress und den Umgang damit gehören auch Gespräche über den Alltag dazu: Was hilft mir, im Hier und Jetzt zu bleiben. „Viel zu oft leben wir in der Zukunft oder Vergangenheit und nehmen unsere Gegenwart nicht mehr wahr. Es geht also darum, sich wieder in der Gegenwart zu verankern“, erklärt Agens Stinner.  Es gehe also nicht darum, einmal wöchentlich zum Kurs zu kommen, sondern dies auch im Alltag zu praktizieren, sich diese Zeit für sich selbst zu nehmen. MSBR ist  beliebt, weiß die Trainerin: „Viele Menschen haben die Wirksamkeit am eigenen Leib erfahren oder in ihrem persönlichen Umfeld wahrgenommen. Durch das Training der Achtsamkeit wird wieder ein Bezug zur eigenen Person (Körper, Geist, Gefühl) sowie auch zur Umwelt hergestellt.“ Anhand begleitender Körperübungen und dem Bodyscan werde die Einheit von Körper und Geist wieder neu erfahren und Freundschaft mit dem eigenen Körper geschlossen. Dies beugt vielen psychischen und umweltbedingten Erkrankungen wie Burnout, Bluthochdruck, Fibromyalgie, Tinnitus, Angst- und Panikattacken, Migräne, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit oder Konzentrationsstörungen vor. „In zahlreichen Studien wurde die Wirksamkeit von MBSR nachgewiesen“, betont sie.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit – Vorgespräch am 09.05.2015

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