Formen palliativer und hospizlicher Begleitung am Lebensende

„Wer ist für mich da, wenn ich sterbe?“

29. Okt. 2015, 16:30 bis 19:15 Uhr

„Wer ist für mich da, wenn ich sterbe? Formen palliativer und hospizlicher Begleitung am Lebensende“.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung möchte gerne zu Hause sterben. Die Realität sieht allerdings anders aus. Fast die Hälfte aller sterbenden Menschen stirbt im Krankenhaus und ein großer Teil im Pflegeheim.

Welche Möglichkeiten gibt es in der Begleitung sterbender Menschen und wie müssten geeignete Rahmenbedingungen für ein „gutes Sterben“ besonders in Pflegeeinrichtungen und in den Krankenhäusern aussehen? Besteht eine ausreichende Verknüpfung mit palliativmedizinischen und hospizlichen Angeboten?

Bei einem sensiblen Thema wie dem Sterben bestehen viele existentielle Ängste, denen wir in dieser Veranstaltung Aufklärung und Information entgegenhalten wollen. Es soll der aktuelle  Stand der Palliativversorgung und Hospizkultur dargestellt und auf die vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung eines schmerzfreien und guten Sterbens hingewiesen werden.

Ablauf (Änderungen vorbehalten):

17.30 Uhr Begrüßung und Einführung
Dr. Jonas Pavelka (Bildungsreferent Ethik in Medizin und Pflege, Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen)
Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer (Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Speyer e.V.)

17.45 Uhr „Können wir das Sterben lernen? – Impuls zur Ars moriendi“
Dr. theol. Heribert Niederschlag SAC (emeritierter Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Leiter des dortigen Ethikinstituts)

18.25 Uhr Über die vielfältigen Möglichkeiten in der Begleitung sterbender Menschen
Prof. Dr. Martin Weber (Palliativmediziner Universitätsklinikum, Mainz)

19.05 Uhr Pause

19.20 Uhr Podiumsgespräch:
Christine Bohl (Ehrenamtliche Hospizbegleiterin beim AHPB – Ambulanten Hospiz- und Palliativbegleitungsdienst Landau/Südliche Weinstraße)
Bruder Antonius Joos (Leiter des Fachbereichs Palliative Care, BBT Gruppe, Trier)
Prof. Dr. Martin Weber (Palliativmediziner Universitätsklinikum, Mainz)
Ursula Zirkel (Koordinatorin des AHPB – Ambulanten Hospiz- und Palliativbegleitungsdienstes Westrich)
Moderation: Annette Nicola-Imhoff und Dr. Jonas Pavelka

ca. 20.15 Uhr:   Ende

Eintritt frei. Spende erwünscht.

 

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Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Kategorien

Ethik in Medizin & Pflege


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