Transhumanismus als Utopie und technologisches Projekt

Was kommt nach dem Menschen?

10. Feb. 2020, 18:30 bis 20:00 Uhr

In Aldous Huxleys Roman „Schöne neue Welt“ von 1932 ist es eine Schauergeschichte: Menschen der Zukunft haben technologisch ihre natürlichen Funktionen erweitern können. Über Pharmazie, Gentechnologie, Mensch-Computer-Schnittstellen und Künstliche Intelligenz könnte aus der Species homo sapiens so etwas wie eine neue Art werden: Transhumane oder Posthumanes. Manches aus Huxleys Roman ist bis heute utopisch, anderes bereits machbar. Manche Fortschrittsskepsis hat sich durch die Tatsachen verflüchtigt. Andererseits gibt es grundsätzliche Zweifel, ob man Dinge wie eine signifikante Verlängerung der Lebensspanne ohne Krankheit, die Umkehr von Alterungsprozessen oder die Ausbildung herausragender kognitiver und emotionaler Fähigkeiten mit Hilfe von Technologie anstreben sollte.

Der Vortrag stellt aktuelle Ansätze eines Transhumanismus vor und unterzieht sie einer kritischen Reflexion.

Prof. Dr. Heinrich Watzka SJ studierte Theologie, Philosophie und Germanistik. Er lehrt Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main und forscht insbesondere zur Sprachphilosophie, zum Naturalismus und zur Philosophie des Geistes.

Die Veranstaltungsreihe findet statt in Kooperation mit der Pater Rupert Mayer-Gilde.

Unterstützt von der Landeszentrale Politische Bildung Rheinland-Pfalz


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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Kategorien

Religion & Spiritualität


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