Der Römerbrief im Spiegel der Alten und Neuen Einheitsübersetzung

Paulus und die Juden

05. Mrz. 2020, 19:30 bis 21:00 Uhr

Paulus äußert sich mehrfach in seinen Briefen zu den Juden, die sich nicht zum Evangelium bekehrten. Nach seiner harschen Polemik im 1. Thessalonicherbrief entwickelt er im Römerbrief, seinem letzten Schreiben, eine ausgewogene, wohldurchdachte Israel-Theologie. Die Konzilser-klärung zum Verhältnis der Kirche zu den Juden (Nostra Aetate Nr. 4), die dem christlichen Antisemitismus den Boden entzog, führte zu einer regelrechten Wiederentdeckung von Röm 9-11. Der Vortrag erläutert anhand ausgewählter Beispiele aus der Alten und Neuen Einheitsübersetzung die Fortschritte, die das Verständnis gerade dieser drei Kapitel des Briefes in den letzten Jahrzehnten gemacht hat.

Referent:
Prof. Michael Theobald,  1948 in Köln geboren, von 1989 bis 2016 Professor für Neues Testament an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen, seit 2016 emeritiert. Zwischen 1985 und 1989 Professor für Biblische Theologie an der FU Berlin. Mitglied der Deutschen Nationalakademie Leopoldina Halle, von 2009 bis 2019 Vorsitzender des Katholischen Bibelwerks Stuttgart. 2014: Theologischen Preis der Salzburger Hochschulwochen. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Neuen Testament, insbesondere Johannes und Paulus.

Veranstaltungsort:
Friedrich-Spee-Haus, Edith-Stein-Platz 7, Speyer

Kostenbeitrag: 5 €
Um Anmeldung wird gebeten.

Veranstaltung des Forums Katholische Akademie

Verantwortlich: Bernhard Kaas (PGR der Dompfarrei) und Ulrike Gentner (HPH)

Information/Anmeldung:
KEB – Tel. 06232 102-180
HPH – Tel. 0621 5999-162


Veranstaltungsort
Friedrich-Spee-Haus

Anmeldung

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Kategorien

Religion & Spiritualität


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