Menschenwürde und Scham – ein Thema für die Pflege

24. Nov. 2016, 9:00 bis 16:00 Uhr

Referent:
Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervision und Sachbuchautor; er bildet seit vielen Jahren Menschen, die mit Menschen arbeiten, über Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika.

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Begegnung mit Menschen akut werden kann, zum Beispiel in der Arbeit mit alten Menschen: Etwa wenn diese sich ihrer Herkunft schämen, für „Schwäche“, Abhängigkeit oder Pflegebedütrftigkeit. Unerkannte Schamgefühle können zu Selbstwertzweifeln, Depression oder Sucht führen – oder in Zynismus, Gewalt oder trotzige Verweigerung umschlagen.
Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn Scham ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Sie ist, so Leon Wurmser, „die Wächterin der Menschenwürde“.
In der Fortbildung werden (aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie  und Gehirnforschung)  die grundlegenden Informationen über Scham und Menschenwürde vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person,  für die Arbeit mit alten Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.

Weitere Informationen zur Veranstaltung zum Download im PDF-Format.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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Kategorien

Ethik in Medizin & Pflege


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