Kontroverse am Aschermittwoch

Klimaschutz durch Marktwirtschaft?

06. Mrz. 2019, 19:00 bis 21:00 Uhr

Wenn der Klimawandel nicht zur Klimakatastrophe werden soll, müssen die weltweiten CO2-Emissionen schnell und drastisch sinken. Wie aber lässt sich Klimaschutz wirksam und im gebotenen Tempo gestalten – auf nationaler wie globaler Ebene? Welche Rolle spielt dabei die Marktwirtschaft: Müssen wirtschaftliche Interessen durch klimapolitische Regulierung begrenzt werden – oder geht es eher darum, Wirkungskräfte des Marktes zu nutzen und den Klimaschutz durch ökonomische Anreize (z.B. Bepreisung von CO2-Emissionen) voranzubringen? Und wie können die mit Klimapolitik einhergehenden Belastungen sozial gerecht verteilt werden?

Wir diskutieren über das Verhältnis von Klimapolitik und Marktwirtschaft und über Aspekte einer ökologisch wirksamen, ökonomisch klugen und sozial verträglichen Klimapolitik.

Der Diskussion stellen sich

Dr. Sebastian Voigt, stellv. Leiter des Forschungsbereichs „Umwelt- und Ressourcenökonomik“ am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und
Experte für Klima- und Umweltpolitik

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der unabhängigen Nichtregierungsorganisation Germanwatch, die sich für Klimaschutz, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit einsetzt. Bals ist Initiator vieler politischer Kooperationen zwischen Umweltverbänden und Unternehmen.

Einladung mit weiteren Informationen zu den Veranstaltern und dem Organisatorischen zum Download im PDF-Format. Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden erbeten.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Kategorien

Ethik in Wirtschaft & Gesellschaft


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