Distanz und Nähe in der Geschichte der Pfalz

Juden und Christen

26. Nov. 2018, 19:30 bis 21:00 Uhr

Seit dem Mittelalter gab es in der Pfalz immer eine jüdische Bevölkerungsminorität, die oft nur am Rande der Gesellschaft geduldet wurde und sich erst im 19. Jahrhundert nach der rechtlichen Emanzipation entfalten konnte. Nach dem Zivilisationsbruch der Shoa von 1933-1945 leben nur noch wenige Juden in der Pfalz, deren Existenz in dem Bau der neuen Synagoge Beith Schalom 2011 in Speyer einen lebendigen und mahnenden Ausdruck fand.

Neben der politischen und wirtschaftlichen Aspekten der jüdischen Geschichte sollten andere Fragestellungen berücksichtigt werden: Verhältnis zur christlichen Mehrheit, Integration und Assimilation, Vorurteile und Antisemitismus, kulturelle und religiöse Entwicklungen unter den Juden in der Pfalz, Einfluss der pfälzischen Rabbiner, neuere theologische Einsichten zum Verhältnis der beiden Schwester-Religionen.

Referent: Bernhard H. Gerlach, Dipl.-Theol., StD. i.R., Kaiserslautern
Ort: Friedrich-Spee-Haus, Edith-Stein-Platz 7, Speyer (barrierefreier Zugang)
Kostenbeitrag: 5 €

Um Anmeldung wird gebeten.

Veranstaltung des Forums Katholische Akademie

Verantwortlich: Erhard Steiger (KEB), Bernhard Kaas (PGR der Dompfarrei) und Ulrike Gentner (HPH)
Information/Anmeldung:
KEB – Tel. 06232 102-180
HPH – Tel. 0621 5999-162

 


Veranstaltungsort
Friedrich-Spee-Haus

Anmeldung

Frau
Herr

dienstliche Anschrift
private Anschrift


Kategorien

Religion & Spiritualität


  • << Nov 2018 >>
    MDMDFSS
    29 30 31 1 2 3 4
    5 6 7 8 9 10 11
    12 13 14 15 16 17 18
    19 20 21 22 23 24 25
    26 27 28 29 30 1 2
  • Initiative Transparente Zivilgesellschaft

    transparente_zivilgesellschaftpngSelbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) >>mehr erfahren
  • Schenken Sie Ferien – schenken Sie Sprache!

    Ferien für Kinder und Integration für geflüchtete Menschen
    > mehr erfahren 

    Wir danken allen Spendern ganz herzlich für Ihren Beitrag!
  • Ihr Klick bewirkt Gutes!

    Wenn Sie uns einfach und unkompliziert unterstützen wollen, dann können Sie das künftig über die beiden Portale „Schulengel“ und „Gooding“ tun. Bei beiden handelt es sich um ein Spendennetzwerk, dem sich viele Versandhändler angeschlossen haben. Die daran beteiligten Unternehmen zahlen für jeden Einkauf eine Provision – in unserem Fall für unsere Familienbildung im Heinrich Pesch Haus.