Gott „und das liebe Vieh“. Ethik und Theologie angesichts der Tierwelt

14. Jan. 2019, 19:30 bis 21:00 Uhr

Kann man von Gott sprechen und zugleich vom Tier schweigen? Der Abschiedsblick der Tiere – in den Zoos, in den industriellen Mega-Schlachthöfen der Großstädte wie auch in den letzten ihnen noch verbliebenen Naturreservaten – gilt auch einer Theologie, die sich über lange Zeit damit begnügt hat, Schöpfung und Erlösung einzig für den Menschen und auf diesen hin zu lehren.

Und doch darf man die Frage stellen: Gilt die Hoffnung auf Erlösung nicht auch den leidenden Tieren? In den Erzählungen der Heiligen, der Wüstenväter, in den Texten der Bibel, aber auch in der christlichen Kunst haben die Tiere immer wieder einen Ort gefunden. Auf vergessenen Traditionslinien und neuen Pfaden lohnt es sich, auf die Suche nach einer Theologie zu gehen, die bei der Grunderfahrung der Lebendigkeit ansetzt und daher alle lebendigen Wesen – „alles, was atmet“ (Ps 150) – in den Blick nimmt.

Referentin: Dr. Simone Horstmann, Theologin und Pädagogin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Katholische Theologie an der Technischen Universität Dortmund; Arbeiten u. a. zur Evolution der Ethik, zur Tierethik und zur Arbeitswelt; Veröffentlichung zum Thema des Vortrags im September 2018 (zusammen mit Thomas Ruster und Gregor Taxacher): „Alles, was atmet. Eine Theologie der Tiere“

Moderation und Leitung: Dr. Matthias Rugel SJ
Kostenbeitrag frei – Spende erbeten.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung unter: Tel. 0621 5999-162 oder online.

Für diese Veranstaltung wurden Fördermittel beim Land Rheinland-Pfalz beantragt.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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Religion & Spiritualität


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