Von religiöser Sehnsucht in der Moderne

Gott darf nicht sein, oder doch?

10. Okt. 2016, 18:30 bis 20:00 Uhr

Das ist das Los,
Das Menschenlos: – was gut ist und groß
Und schön, das nimmt ein schlechtes Ende.
(Heinrich Heine)

Es waren und sind die moralisch Sensiblen, denen Gott immer wieder zum Problem wird, einem Georg Büchner und einem Heinrich Heine – einem Philip Roth und wie sie alle heißen. Immer ist es die eine Frage: Kann angesichts des zum Himmel schreienden Elends an einen gütigen und gerechten Gott geglaubt werden? An einen Gott, der der Geschichte fähig ist? Aus moralischen Gründen ist der Gottglaube in der europäischen
Moderne massiv unter Druck geraten. Der Vortrag wird den Gründen hierfür nachgehen. Und er wird versuchen aufzuzeigen, warum der Glaube dennoch eine Option bleibt. Dabei wird auch eine ausdrücklich christliche Perspektive eingenommen werden, die allerdings – um gelten zu können – erhebliche Modifikationen an der Tradition verlangt.

Referent: Dr. Magnus Striet, Professor für Fundamentaltheologie an der Universität Freiburg. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u. a. „In der Gottesschleife. Von religiöser Sehnsucht in der Moderne“ (Verlag Herder, Freiburg 2014).

In Kooperation mit der Rupert Mayer-Gilde


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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Kategorien

Religion & Spiritualität


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