Freiheitsentziehende Maßnahmen – Rechtssicherheit im Pflegealltag

28. Nov. 2014, 9:00 bis 16:00 Uhr

Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts zur medikamentösen Zwangsbehandlung haben sich mit der Behandlung von Menschen unter Zwang befasst. Die Entscheidungen betreffen psychisch kranke Patienten. Doch zeigt nicht nur der Anstieg von psychischen Erkrankungen die gesellschaftliche Relevanz des Umgangs mit psychisch kranken Personen, der gesamte Personenkreis der einwilligungsunfähigen Patienten bekommt eine immer größere Aufmerksamkeit und Ärzte wie Pflegende erfahren eine immer größere Sensibilität, wenn es um Fragen des Umgangs mit diesen Personen geht.

Insbesondere stellen sich hier Fragen, wie damit umzugehen ist, wenn in Grundrechte dieser Patienten eingegriffen wird. Was ist an Genehmigungen und Verfahrensschritten erforderlich, wenn ein Patient fixiert werden soll oder eine dringend notwendige Behandlung ablehnt? Auch die Sensibilität gegenüber Personen in Heimen ist gestiegen: In welchem Umfang sind z.B. demenzkranke Personen zu überwachen und mit welchen Mitteln darf dieses überhaupt geschehen? Diesen komplexen Fragestellungen wird sich das Seminar widmen und die jeweiligen Fallgestaltungen systematisieren, Rechtsgrundlagen erläutern und Handlungshilfen für den Klinik- und Pflegealltag zur Verfügung stellen.

Referentin: Dr. jur. Tanja Henking LL.M. Medizinethik, Ruhr-Universität Bochum

Kostenbeitrag: 95 75 € inkl. Verpflegung

Dank des Zuschusses vom Kuratorium deutsche Arbeitshilfe (KdA) wurde die Reduzierung des Kostenbeitrages ermöglicht.

Für diese Veranstaltung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 7 FB-Punkte der „Registrierungsstelle beruflich Pflegender“.

 


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Kategorien

Ethik in Medizin & Pflege


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