Ein ambivalentes Verhältnis

Die Jesuiten und die Moderne.

08. Apr. 2019, 19:30 bis 21:00 Uhr

1540 gründete Ignatius von Loyola einen Orden. Diese „Gesellschaft Jesu“ wuchs noch zu Lebzeiten des Gründers zu einem Global Player. Trotz zeitweiliger päpstlicher Aufhebung (1773-1814) ist sie noch heute der größte katholische Männerorden. Sie wirkte und wirkt ins gesellschaftliche Leben über Wissenschaft und Sozialarbeit, Politikberatung und Glaubensverbreitung, Schulen und Citykirchen. Die Zielrichtung des Ordens „den Seelen zu helfen“ entspricht einerseits der neuzeitlichen Aufwertung des Individuums.

Andererseits konnte sie eine zeitweilige Verhärtung des Ordens gegen Aufklärung und Humanismus nicht verhindern. Der Vortrag reflektiert, welche Strukturen und Strategien dem Orden halfen, so lange zu überleben und wie er in Zukunft zum Wohl der Menschen bestehen bleiben kann.

Referent:
Prof. Dr. Markus Friedrich lehrt Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg. Er arbeitet insbesondere zur Religionsgeschichte der Frühen Neuzeit als Kulturgeschichte, sowie zu Wissensgeschichte als Herrschaftsgeschichte. Im Jahr 2016 veröffentlichte er den Band „Die Jesuiten. Aufstieg, Niedergang, Neubeginn“. 2011 wurde ihm der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der DFG und des BMWF verliehen.

Leitung: Dr. Matthias Rugel SJ
Veranstaltung in Kooperation mit der Rupert Mayer-Gilde

 


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

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Kategorien

Religion & Spiritualität


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