Über Melancholie und religiöse (Un-)Musikalität

„… die in allem endlichen Leben anklebende Traurigkeit“

16. Apr. 2018, 19:30 bis 21:00 Uhr

Melancholie galt lange auch in religiöser Hinsicht als problematisch, ihr haftete der Makel der Krankheit oder gar der Sünde an – Melancholie und Glaube, das schien nicht zusammenzupassen. Dagegen lässt sich die melancholische Stimmung auch als kreatives Potenzial für religiöse Sinndeutungen, Glaubenshaltungen und -überzeugungen verstehen.
Der Vortrag geht diesem Potenzial der Melancholie auf die Spur. Auch anhand von Schriftstellern, welche die Melancholie gut kannten, etwa Søren Kierkegaard („Die Krankheit zum Tode“), Albert Camus („Der Mythos des Sisyphos“) oder Marlen Haushofer („Die Wand“).

Referentin: Prof. Dr. Saskia Wendel, gebürtig in Ludwigshafen, ist Professorin für Systematische Theologie an der Universität zu Köln. Sie forscht zu Religiosität in der späten Moderne, Gotteslehre, Anthropologie, Mystik und Genderfragen. Zahlreiche Veröffentlichungen, z. B. „Gott. Das Geheimnis des Anfangs.“ (Freiburg, 2011).

Moderation und Leitung: Dr. Matthias Rugel SJ

Veranstaltung in Kooperation mit der Peter Rupert Mayer-Gilde

Für diese Veranstaltung wurden Fördermittel beim Land Rheinland-Pfalz beantragt.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Kategorien

Religion & Spiritualität


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