Deutsche Geschichte: „Gurs 1940“ – Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden

Donnerstag, 06.11.2025 - 16:00 - 17:00 Uhr

Deutsche Geschichte: „Gurs 1940“ – Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden


Führung und Ausstellungsbesuch im MARCHIVUM

Am 22. und 23. Oktober 1940 wurden mehr als 6500 Jüdinnen und Juden aus Baden und der Saarpfalz in den unbesetzten Teil Frankreichs deportiert. Dies war eine der ersten organisierten Verschleppungen von jüdischen Deutschen aus ihrer Heimat, initiiert von den regionalen nationalsozialistischen Verantwortlichen, den Gauleitern. Ein Jahr später begannen die systematischen Deportationen aus dem gesamten Deutschen Reich in den Osten. Zwischen 1942 und 1944 organisierten SS und Polizei die Deportation der Internierten nach Auschwitz-Birkenau und Sobibor, wo fast alle ermordet wurden.

An diese Verbrechen und ihre Nachgeschichte erinnert die Ausstellung. Sie bettet regionale Geschichte in deutsche, französische und europäische Abläufe ein und nimmt Betroffene, aber auch Täter*innen, Umstehende und Nutznießende in Deutschland und Frankreich aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Sie erzählt, wie dieser Verbrechen gedacht wurde und wird.

In Zusammenarbeit mit dem Heinrich Pesch Haus gibt Frau Dr. Marianne Gretz einen Einblick in die Wanderausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz.

Kostenbeitrag: Der Eintritt und die Führung sind kostenfrei.

Führung: Dr. Marianne Gretz
Verantwortlich : Dr. Matthias Rugel SJ, Bildungsreferent HPH

Ort: MARCHIVUM – Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung, Archivplatz 1, 68169 Mannheim
Der Treffpunkt ist im Foyer (EG)

Aus organisatorischen Gründen erbitten wir eine Anmeldung über das Online-Formular oder per E-Mail an: anmeldung@hph.kirche.org

 

 


Bild: Markus Distelrath/pixabay.com

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