Online-Seminar und Präsenzveranstaltung

Ars Moriendi – die Kunst des Sterbens

18. Jun. 2020, 18:00 bis 19:30 Uhr

Lehren für uns heute aus der Zeit zwischen Mittelalter und Reformation

Bis in die Gegenwart wird in Büchern und Vorträgen der heutige Umgang mit Sterben, Tod und Trauer verglichen mit einer geradezu idealisierten „Kunst des Sterbens“ vergangener Jahrhunderte, der „Ars Moriendi“ des Mittelalters. Der Vortrag führt in Beispiele der Ars Moriendi ein, die v. a. in Form von Bildern Verbreitung fand, und zeigt, wie sich auch die Reformation damit auseinandersetzte. Nicht zuletzt geht es auch um die Folgen der lutherischen Kritik an den „guten Werken“ für die Krankenpflege und Versorgung Sterbender.

Referent: Prof. Dr. Traugott Roser, evangelischer Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Universität Münster mit Schwerpunkt Hospizarbeit. Er ist Herausgeber des neuen Handbuchs der Krankenhausseelsorge. Der Referent wird an diesem Abend online zugeschaltet.

Moderation: Ulrike Gentner

Es besteht die Möglichkeit an dieser Veranstaltung im Heinrich Pesch Haus (Präsenzveranstaltung) oder online teilzunehmen. Eine Anmeldung unter der Angabe Ihres Wunsches der Teilnahmeart ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

Kostenbeitrag: frei, Spenden erbeten

Die Veranstaltungsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“ wird unterstützt vom Verein der Förderer und Freunde des Heinrich Pesch Hauses.


Veranstaltungsort
Heinrich Pesch Haus - Katholische Akademie Rhein-Neckar

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Kategorien

Ethik in Medizin & Pflege


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