HPH nutzt den Sommer für weitere Renovierungsarbeiten

„Unsere Aula ist ein toller Tagungsraum“

Die klassische Sommerpause gibt es im HPH nicht mehr. Auch wenn der Bildungsbetrieb ruht, steht das Hotel der Akademie Reisenden und Übernachtungsgästen offen, und beim Kinderferienprogramm sind in fünf Wochen insgesamt 220 Kinder im Haus. Und: Es wird gebaut.

Noch bis Ende August, hofft Direktor Pater Johann Spermann SJ – „denn im September sind wir voll ausgebucht.“ Seit dem Jahr 2012 werden im HPH Bau- und Renovierungsarbeiten ausgeführt. Seither sind im Hotelbereich alle 58 Einzel- und 18 Doppelzimmer modernisiert und mit neuen Bädern versehen worden, im Untergeschoss sind neue Seminarräume entstanden und alle Räume wurden mit modernster Technik ausgestattet. Die WC-Anlage wurde komplett umgebaut und im ganzen Haus Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Nachdem bereits vor zwei Jahren „gefühlt 40 Kilometer Kabel“, so Pater Spermann SJ lachend, in der Aula verlegt wurden, geht es hier in diesem Sommer weiter. Die Aula ist etwa 355 Quadratmeter groß und bietet bis zu 400 Menschen Platz zum Tagen. Die Technik im Haus ermöglicht es, dass insgesamt bis zu 500 Menschen gleichzeitig schnelles Internet haben und vernetzt arbeiten können. „Viele Firmen nutzen diese Möglichkeit und mieten sich bei uns ein“, berichtet Pater Spermann SJ.

In der jetzigen Bauphase wird in der Aula eine neue Lüftung eingebaut, die Akustik optimiert, die Beleuchtung ebenso. „Unsere Aula ist ein toller Tagungsraum“, ist der Direktor stolz. Das „Markenzeichen“, die riesigen Kronleuchter, bleiben auch nach der Renovierung erhalten – allerdings mit energiesparenden LED-Leuchten. „Wir tauschen sukzessive im ganzen Haus die Leuchten aus“, kündigt er an. „Insgesamt möchten wir auf „grüne Energie“ setzen“, so der Direktor – etwa auf Solarenergie.

In der Aula wird außerdem die Bühne vergrößert und mit einer mobilen Rampe versehen, um sie barrierefrei zu machen, auch in Sonnenschutz und Verdunkelung wird investiert. Gesamtkosten für die Arbeiten in der Aula: 545.000 Euro. Hinzu kommen weitere rund 71.000 Euro für die Renovierung der WC-Anlage bei der Aula. Bisher hat das HPH insgesamt 4,5 Millionen Euro in das Gebäude investiert. „Die Substanz des Hauses, das 1972 gebaut wurde, ist gut – es macht Sinn, hier zu investieren“, betont Spermann. Das Bistum Speyer steuerte rund drei Millionen Euro bei, die restlichen Mittel wurden selbst erwirtschaftet. „In der derzeitigen Niedrigzinsphase werden die Arbeiten über Kredit finanziert.“

Spenden spielen bei den Renovierungskosten keine Rolle, betont Spermann: „Wir machen Fundraising. Aber nicht für Steine, sondern für konkrete Projekte“, stellt er klar. Beispiele sind das Kinderferienprogramm oder die Spiel- und Sprachgruppe für Flüchtlingskinder und deren Mütter. Einzige Ausnahme: Die Kapelle wurde 2014 auch mit Hilfe von Spenden umfassend renoviert.

Einen Renovierungsstau möchte Pater Spermann SJ in den nächsten Jahren vermeiden. Deshalb soll es auch künftig mit dem Bauen weitergehen. Auf seiner Liste stehen beispielsweise die Umgestaltung des Foyers, die Außenanalgen und Parkplätze.

Foto ©: Horst Heib
brid / 15.08.2016

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