Projekt des HPH mit der Gemeinnützigen St. Dominikus Schulen GmbH

Schulleiter setzen sich mit den eigenen Werten auseinander

„Das Profil und die eigene Identität unserer Schulen bleiben nur dann lebendig, wenn sie sich immer wieder der Gegenwart mit ihren aktuellen Herausforderungen vergewissern.“ So beginnt die Beschreibung des Projekts „Christliche Leitungskultur“, das die Gemeinnützige St. Dominikus Schulen GmbH mit ihren sieben Schulen in Kooperation mit dem HPH gestartet hat.
In drei aufeinander aufbauenden Modulen setzen sich Führungskräfte der Schulen und der GmbH und Ordensschwestern des Instituts St. Dominikus  mit Fragen auseinander wie: Wie kann die Umsetzung des Leitbilds an unseren Schulen gut gelingen? Was sind Grundlagen guter Führung und wie gelingen Kommunikation und Dialog in Krisenzeiten? Und schließlich: Was heißt Schul- und Unterrichtsqualität, und wie gewinnen wir Menschen, die zu unserem Profil passen?
Referent des ersten Moduls, in dem es um die Umsetzung des Leitbilds ging, war Christoph Beck. Seine Unternehmensberatung unterstützt Unternehmen und Institutionen, wenn es ihnen darum geht,  „mit gelebten Werten, starken Visionen und überzeugenden Strategien“ zu agieren. Zu seinen Kunden zählen konfessionelle Krankenhäuser, Familienunternehmer sowie kirchliche Einrichtungen.
Der Leitbildprozess in den sieben Schulen liegt noch nicht lange zurück. Zwar wurde bei der Erstellung den „neuen Leitbilds“ am Inhalt nichts Grundlegendes verändert, dennoch war der Prozess eine wertvolle Zeit, in der die Schulleitungen sich wieder verstärkt mit den Wurzeln ihrer Einrichtungen, mit den eigenen Grundsätzen und ihrem Auftrag auseinandersetzten.
Im Verlauf des ersten Moduls berichteten die Schwestern Gabriele, Gisela und Helga davon, wie die Erstfassung des Leitbilds entstanden ist. Josef Lösch, Schulleiter am Edith-Stein-Gymnasium Speyer, sagt, es sei ihnen gelungen, „eindrücklich und überzeugend darzulegen, wie sich das Leitbild geschichtlich entwickelt hat, und wie hart um die Formulierung und die Inhalte gerungen wurde.“
In diesem ersten Modul der Fortbildung gingen die Leitungskräfte unter Anleitung von Christoph Beck der Frage nach der Herausforderung und der Umsetzung dieses Leitbilds nach. Am ersten Tag berichtete jede Schule von der bisherigen Umsetzung des Leitbildes. „Dabei habe ich viele wertvollen Impulse von den Schulleitungskollegen erhalten“, freut sich Wolfang Ringwald, Schulleiter an der St. Katharina-Realschule in Landstuhl.
Durch Impulsreferate, in Partner-Interviews, Kleingruppenarbeit und praktischen Übungen entwickelten die Teilnehmenden beispielsweise einen „Organisationskompass“. Mit diesem wurden Projekte in den einzelnen Schulen entwickelt.
Die Leitungskräfte erarbeiteten, welche Werte für sie persönlich besonders wichtig sind, weil sie bei ihnen Begeisterung, Engagement und Verantwortung wecken, und welche Werte sie als besonders wichtig für die Schulen erachten, um erfolgreich zu sein. Die fachliche Kompetenz sowie das Engagement für die „christliche Sache“, wie es Josef Lösch formuliert, waren dabei beim Referenten immer spürbar.
Einig war sich Lösch mit seinen Kolleginnen und Kollegen, dass die Auftaktveranstaltung gelungen war. Heike Scholz, Schulleiterin am Albertus-Magnus-Gymnasium St. Ingbert, fand daran auch den Austausch mit den anderen Schulen in dominikanischer Tradition bereichernd: „Es war gut, einen Freiraum zu haben, um den Dialog in Muße pflegen zu können. Schön fand ich es auch, wieder einmal in engeren Austausch mit den Schwestern einzutreten, die in unserem Alltag ja nicht mehr so präsent sind wie früher.“

Foto: © F.C.G. / fotolia.com

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