Vielfältige Erfahrungen und Klarheit über die Zukunft gewinnen

Niklas Kühnberger ist der neue FSJler

Niklas Kühnberger ist der Name unseres neuen FSJ-lers. Der 18jährige wird während seines einjährigen Freiwilligen Sozialen Jahres vor allem den Bildungsbereich „Politische Jugendbildung“ sowie die Familienbildung im Heinrich Pesch Haus unterstützen und kennenlernen.

Der junge Hesse hat klare Erwartungen an die vor ihm liegenden Monate: „Ich hoffe auf viele neue Erfahrungen und Einblicke und möchte mir in diesem Jahr klar werden, was ich danach studieren werde.“ Wobei er durchaus weiß, in welche Richtung er beruflich tendiert: zu einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studium oder Jura. Denn politisch interessiert und engagiert ist der 18jährige schon immer; daher fiel die Wahl für das FSJ auch auf eine Bildungseinrichtung.

Während des Politik-Leistungskurses hat Kühnberger nicht nur entsprechende Seminare außerhalb „seiner“ Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim besucht, er unternahm auch eine Studienreise nach Berlin und initiierte an der Schule gemeinsam mit Mitschülern eine Umfrage unter Jugendlichen der siebten Klasse bin hin zum Abitur über deren politisches Interesse. „Das hat uns auch den Demokratie-Preis unserer Schule eingebracht“, erzählt er stolz.

Nun also Familienbildung und politische Bildung: „Ich mache, was an Arbeit anfällt“, betont er und unterstützte an einem der ersten Tage gleich bei einer Erzählveranstaltung der Familienbildung. Auch anfallende Organisationstätigkeiten im Büro der Familienbildung interessieren ihn. Insbesondere hofft er, verstärkt Einblicke in die Bildungsarbeit des HPH zu bekommen.

Die Aufgaben für einen FSJler im HPH sind vielfältig, betonen Jana Schmitz-Hübsch und Kai Stenull, die die jungen Menschen anleiten. „Sie erleben die anfallenden Verwaltungs- und Organistaionsarbeiten, können in unterschiedliche Bildungsveranstaltungen reinschnuppern, unterstützen bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung und können auch mal die Leitung von Arbeitsgruppen begleiten“, zählt Jana Schmitz-Hübsch auf.

„Es ist immer schön, wenn wir jungen Menschen  unsere Arbeit vorstellen können, sie ins Team integrieren und sie dabei unterstützen, ihren Weg zu finden“, fährt sie fort. Auf der anderen Seite, ergänzt Kai Stenull, „ist ein FSJler immer auch erfrischend, er bringt neue Ideen für Konzepte und Impulse für das Team ein.“ Er hofft auch auf Anregungen durch Niklas Kühnberger: „Wir sind offen für alles, worüber er sich Gedanken macht, oder was ihm an unserer Arbeit auffällt.“

Damit junge Menschen das FSJ als Erfolg bewerten, gibt es einige Kriterien: Sie sollen ins Team integriert werden, nicht über- und nicht unterfordert sein, in der Einsatzstelle eine Ansprechperson für ihre fachlichen und persönlichen Belange haben. Möglichkeiten zur Teilhabe und Mitgestaltung des Aufgabenbereiches sowie das Gefühl gebraucht zu werden, sind ebenso wichtig wie die insgesamt fünf Seminarwochen, die verteilt über das eine Jahr der individuellen Horizont- und Kompetenzerweiterung dienen. „Wir sind froh, dass uns der BDKJ in Speyer als Träger des FSJ jedes Jahr bei der Auswahl und Begleitung der FSJler unterstützt“, so Jana Schmitz-Hübsch.

Foto ©: Niklas Kühnberger (Mitte) mit Jana Schmitz-Hübsch und Kai Stenull.

  • << Dez 2018 >>
    MDMDFSS
    26 27 28 29 30 1 2
    3 4 5 6 7 8 9
    10 11 12 13 14 15 16
    17 18 19 20 21 22 23
    24 25 26 27 28 29 30
    31 1 2 3 4 5 6
  • Initiative Transparente Zivilgesellschaft

    transparente_zivilgesellschaftpngSelbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) >>mehr erfahren
  • Schenken Sie Ferien – schenken Sie Sprache!

    Ferien für Kinder und Integration für geflüchtete Menschen
    > mehr erfahren 

    Wir danken allen Spendern ganz herzlich für Ihren Beitrag!
  • Ihr Klick bewirkt Gutes!

    Wenn Sie uns einfach und unkompliziert unterstützen wollen, dann können Sie das künftig über die beiden Portale „Schulengel“ und „Gooding“ tun. Bei beiden handelt es sich um ein Spendennetzwerk, dem sich viele Versandhändler angeschlossen haben. Die daran beteiligten Unternehmen zahlen für jeden Einkauf eine Provision – in unserem Fall für unsere Familienbildung im Heinrich Pesch Haus.