Auch das HPH beteiligt sich am Kulturfest „Ludwigshafen bunt statt braun“

„Nächstenliebe kennt keine Grenzen“

Christlicher Glaube ist mehr als Gebet und Gottesdienst. Mit der Kurzformel „Glaube und Gerechtigkeit“ erklärt sich der Orden der Jesuiten weltweit solidarisch mit den Notleidenden. Deshalb beteiligt sich auch das Heinrich Pesch Haus am Sonntag, 08.02.2015, am Kulturfest auf dem Theaterplatz gegen rechtes Gedankengut und Gewalt. 
Seit Gründung des „Netzwerk gegen Rechts“ ist das HPH Teil dieser Initiative und wird am Sonntag unter anderem mit einem Banner mit der Aufschrift „Nächstenliebe kennt keine Grenzen“ präsent sein. Gemeinsam werben die katholische und die protestantische Kirche in Ludwigshafen für eine große Teilnahme an dem Fest: „Als Kirche stehen wir für eine Kultur des Miteinanders gemäß den Worten Jesu: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen. Wir laden Sie als Christen und Christinnen dieser Stadt ein, zu dieser Veranstaltung zu kommen und so ein Zeichen zu setzen für ein buntes und friedliches Ludwigshafen.“ Diese Einladung von Dekan Alban Meißner und seiner protestantischen Amtskollegin Barbara Kohlstuck wird am Wochenende in allen Gottesdiensten ausgesprochen.
Am Sonntag, 08.02.2015, haben Hooligans aus der rechten Szene eine Demonstration in Ludwigshafen angemeldet. „Es ist zu erwarten, dass sie rassistische und fremdenfeindliche Parolen auf die Straße tragen. Ein breites Bündnis gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen möchte dem etwas entgegen setzen und lädt ab 12 Uhr zu einer Kundgebung und einem Kulturfest auf dem Theaterplatz ein. Dabei soll deutlich werden, dass Ludwigshafen eine bunte und vielfältige Stadt ist, in der für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kein Platz ist. Als evangelische und katholische Kirche unterstützen wir diese Veranstaltung und beteiligen uns daran“, heißt es in dem Aufruf weiter, der am Wochenende in allen katholischen und evangelischen Gottesdiensten verlesen wird.
Als „Mahnung gegen jegliche Menschenverachtung“ werden um 14 Uhr  eine Viertelstunde lang die Glocken  der Ludwigshafener Kirchen läuten. Sie  läuten für ein friedliches und buntes Ludwigshafen gegen Ausgrenzung,  Menschenverachtung, Extremismus, Gewalt und Intoleranz.
Anschließend, ab 14.15 bis etwa 14.45 Uhr, wird unter dem Motto „Gemeinsam. Ermutigt. Einstehen. Für den Frieden“ auf dem Lutherplatz für ein friedliches Zusammenleben gebetet und gesungen – unterstützt von einem ad-hoc-Posaunenchor. Ausgangspunkt dazu ist der Regenbogen (dessen Farben sich im Logo des Tages wiederfindet),  der als uraltes Friedenszeichen Menschen  erinnert, für ein gutes und lebensförderliches Miteinander unterwegs zu sein. Gestaltet wird das Friedensgebet von der evangelischen Kirche. Eingeladen sind alle, die sich unter das Friedenszeichen des Regenbogens stellen können und wollen.

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