10 Jahre Wissensfabrik: 2500 Bildungspartnerschaften mit Kindertagesstätten und Schulen

Mit zwei Projekten ist das HPH Kooperationspartner

„Es war eine spannende Zeitreise mit schönen Begegnungen und ermutigenden Zukunftsperspektiven.“ Das sagt Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses, nach dem „Geburtstagsfest“ der Wissensfabrik.
Vor zehn Jahren wurde die Wissensfabrik gegründet – als ein Verein aus neun Unternehmen mit dem Ziel, Angebote zu entwickeln, um die Lehrpläne in Schulen zeitgemäß zu unterstützen, vor allem in Mathematik, Naturwissenschaften, Technik und Informatik – den so genannten MINT-Fächern.

Heute ist die Wissensfabrik eine Initiative von rund 120 Unternehmen und Stiftungen, deren Mitglieder in den vergangenen zehn Jahren 2.500 Bildungspartnerschaften mit Kindertagesstätten und Schulen geschlossen haben. So konnten insgesamt 700.000 Kinder und Jugendliche aller Altersstufen an Projekten zu Naturwissenschaften und Technik oder ökonomischer Bildung teilnehmen. Darüber hinaus hat sie rund 180 Start-ups unterstützt und durch ihr Mentorenprogramm oder die Gründerinitiative WECONOMY Know-how aus etablierten Unternehmen an Existenzgründer weitergegeben.

Auch Jugendliche werden vom Verband unterstützt, etwa mit dem Hauptpreis Unternehmertum. In Zusammenarbeit mit „Jugend forscht“ und der BASF bietet die Wissensfabrik jungen Köpfen die Möglichkeit, ihre Ideen in einer Unternehmensgründung umzusetzen. Rieke-Marie Hackbarth mit ihrem selbstdesinfizierenden Stethoskop hat die Jury diesmal überzeugt und wurde bei der Feier zur Siegerin gekürt.

Seit 2009 ist das Heinrich Pesch Haus mit den Projekten „Erzählwerkstatt“ und „Vom Klein-Sein zum Einstein“ Kooperationspartner der Wissensfabrik. Beide Projekte sind aus der „Offensive Bildung“ hervorgegangen und werden fortgeführt.

Die „Erzählwerkstatt“ bietet Erzieherinnen und Erziehern in Kitas eine einzigartige Möglichkeit: Sie können von professionellen Erzählern lernen und das freie Erzählen als pädagogisches Instrument einsetzen. Damit beleben sie die mündliche Erzählkultur, fördern die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Kinder und vermitteln ihnen wichtige Werte.

„Vom Klein-Sein zum Einstein“ nutzt den Wissensdurst von Kindern, um ihre Entwicklung zu fördern: Mit haushaltsüblichen Materialien dürfen sie unter Begleitung alltagsnahe Experimente aus den Gebieten Chemie, Physik und Mathematik machen. Sie erhalten Gelegenheit zum Zählen, Messen und Vergleichen, sie lernen, Hypothesen aufzustellen und Schlüsse aus ihren Experimenten zu ziehen. Das weckt nicht nur ihre Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene – sie lernen auch, ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Worte zu fassen und zu reflektieren.

Auf einer Zeitreise mit dem Blick zurück auf Bedeutendes, Kurioses und Bewegendes aus den vergangenen zehn Jahren war der Beginn dieser Partnerschaft erkennbar. Bei der Geburtstagsfeier ging es aber auch um einen Blick nach vorn und das Entwickeln von Plänen für die nächsten zehn Jahre. Eine Videobotschaft von ESA-Astronaut Alexander Gerst war dabei nur einer von zahlreichen interessanten und kurzweiligen Programmpunkten. Mit Blick in die Zukunft betont auch Ulrike Gentner, dass das Heinrich Pesch Haus gerne in dieser Partnerschaft weiterarbeiten möchte.

brid / 11.06.2015

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