Markus Trescher geht in den Ruhestand - Nachfolgerin ist Snjezana Gorickic

Gemeinsame Projekte für Führungs- und Leitungskräfte

Zum 01. Juli ist der Geschäftsführer der St. Dominikus Stiftung Speyer Markus Trescher in den Ruhestand gegangen. 18 Jahre arbeitete der 63-Jährige für die Einrichtungen der Dominikanerinnen des Institut St. Dominikus Speyer. In dieser Zeit hat er viel erlebt und viel bewegt. Auch zum Heinrich Pesch Haus gab es vielfältige Verbindungen. 

Treschers Engagement reichte von der Geschäftsführung zweier Krankenhäuser in Ludwigshafen und Dahn, über die Etablierung der Hospizarbeit in Ludwigshafen bis zur Entwicklung der Jugendhilfe und Sicherung von sieben katholischen Privatschulen in Speyer, Landstuhl und St. Ingbert. Die letzten Jahre hat er sich mit aller Kraft für die Positionierung der St. Dominikus Stiftung und den Aufbau des Fundraising für „seine“ Einrichtungen eingesetzt.

Bei einer Feierstunde verabschiedete der Vorstand der St. Dominikus Stiftung Markus Trescher im Institut St. Dominikus – Kollegen, Mitarbeiter und Weggefährten waren da. „Diese Feierstunde stellt eine Schwelle dar, für Sie und für unsere Stiftung“, brachte Stiftungsvorsitzende Schwester Gertrud Dahl die Gefühle der Anwesenden auf den Punkt, bevor Weihbischof Otto Georgens mit einem geistlichen Impuls Akzente setze.

Am 1. Oktober 1997 startete Markus Trescher als Verwaltungsdirektor für das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen, St. Josefskrankenhaus Dahn und Kinderheim St. Annastift Ludwigshafen seine Tätigkeit in Ludwigshafen. Er kam vom Marienkrankenhaus Soest. „Das Werk der Ordensschwestern zu sichern und fortzusetzen, stellte für mich täglich eine neue Herausforderung dar“, erklärt der 1952 in Freiburg geborene Betriebswirt. Im Fokus seiner Arbeit standen immer die Einrichtungen – das Krankenhaus, das Kinderheim, das Kinderdorf, das Hospiz, die Schulen – für die er sich eingesetzt hat, und die Menschen, denen er dabei begegnet ist. „Die Vernetzung war mir immer wichtig“, sagt er.

Herausforderungen gab es einige – unter anderem mit den katholischen Privatschulen in Speyer, Landstuhl und St. Ingbert, die er von 2003 bis 2010 und übergangsweise 2012 als Mitgeschäftsführer der Gemeinnützigen St. Dominikus Schulen GmbH leitete. Herausforderungen waren auch hier Finanzierung, Sanierungen und Modernisierungen. Nach langen Vorbereitungen wurden im Jahr 2010 zu den ursprünglichen fünf Schulen des Trägers die beiden Speyerer Edith-Stein-Schulen übernommen. Auch die Einführung des freiwilligen Elterngeldes zur Erhaltung und für notwendige Sanierungsmaßnahmen der Schulen ging auf sein Engagement zurück.

Mit Gründung der gemeinnützigen GmbHs als Teil der St. Dominikus Stiftung, in die die Dominikanerinnen des Institut St. Dominikus ihre Einrichtungen 2003 überführten, wurde Trescher Geschäftsführer für die St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH, die Gemeinnützige St. Dominikus Schulen GmbH und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der St. Dominikus Stiftung. Wichtige Meilensteine seiner Tätigkeit waren unter anderem die Sanierung des Bettenhauses im St. Marienkrankenhaus, die Sanierung des Kinderheims St. Annastift, die Etablierung der Hospizarbeit in Ludwigshafen, das Perinatalzentrum am St. Marienkrankenhaus sowie die Kinder- und Jugendpsychiatrie.

„Dann reizten neue Aufgaben“, erinnert sich Trescher. Seit 2009 kümmerte er sich als Geschäftsführer der St. Dominikus Stiftung unter anderem um das dominikanische Profil und den Aufbau des Fundraising. Mit den Projekten „Christliche Führungskompetenz“ (CFK) für die Krankenhaus- und Jugendhilfe gGmbH sowie  „Christliche Leitungskultur“ (CLK) für die Gemeinnützige St. Dominikus Schulen GmbH hat das HPH daran mitgewirkt, bei Führungskräften und Schulleitungen das dominikanische Profil zu schärfen und im Alltag mit Leben zu füllen.

Darüber hinaus hat Markus Trescher für eine Reihe wichtiger sozialer Projekte, deren Umsetzung sonst nicht möglich gewesen wäre, Spenden gesammelt, viele Freunde, Förderer und Sponsoren gewonnen.
Den Ruhestand will der Manager Trescher, der in den letzten Jahren selten weniger als zehn Stunden am Tag bei der Arbeit verbracht hat, „bewusst genießen“. Die Familie und seine zahlreichen Hobbys stehen dabei im Vordergrund. Aber auch das soziale Engagement im Kinderschutzbund, im Dombauverein und im Hospizförderverein soll nicht zu kurz kommen.

Nachfolgerin Snjezana Gorickic wurde in den vergangenen Wochen durch Markus Trescher in ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der St. Dominikus Stiftung Speyer eingearbeitet. Das Team im HPH freut sich darauf, mit ihr die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen.

  • << Jul 2019 >>
    MDMDFSS
    1 2 3 4 5 6 7
    8 9 10 11 12 13 14
    15 16 17 18 19 20 21
    22 23 24 25 26 27 28
    29 30 31 1 2 3 4
  • Initiative Transparente Zivilgesellschaft

    transparente_zivilgesellschaftpngSelbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) >>mehr erfahren
  • Schenken Sie Ferien – schenken Sie Sprache!

    Ferien für Kinder und Integration für geflüchtete Menschen
    > mehr erfahren 

    Wir danken allen Spendern ganz herzlich für Ihren Beitrag!
  • Ihr Klick bewirkt Gutes!

    Wenn Sie uns einfach und unkompliziert unterstützen wollen, dann können Sie das künftig über die beiden Portale „Schulengel“ und „Gooding“ tun. Bei beiden handelt es sich um ein Spendennetzwerk, dem sich viele Versandhändler angeschlossen haben. Die daran beteiligten Unternehmen zahlen für jeden Einkauf eine Provision – in unserem Fall für unsere Familienbildung im Heinrich Pesch Haus.