Kar- und Ostertage unter dem Motto „… auch ihr seid das Licht“

Mal traurig, mal betroffen, mal fröhlich

Die Kar- und Ostertage im Heinrich Pesch Haus stehen in diesem Jahr unter dem Motto „… auch ihr seid das Licht“. Die Tage von Gründonnerstag bis Ostersonntag  verbinden wieder die Generationen. Hubert Mathes, Redakteur der Kirchenzeitung „der Pilger“, hat mit Direktor Pater Johann Spermann SJ und Ulrike Gentner, stellv. Direktorin gesprochen. Gemeinsam mit Bildungsreferentin Jana Schmitz-Hübsch leiten sie das Programm. „Das ist eine prima Sache, weil von kleinen Kindern bis zu Senioren Menschen diese Tage miteinander teilen“, sagt Ulrike Gentner. Seit mehreren Jahren ist dieses Angebot Teil des Frühjahrsprogramms. Bis zu  50 Personen nehmen jeweils daran teil.
„Die gemeinschaftliche Atmosphäre prägt die Tage sehr stark“, sagt Gentner. Und dass auch Kinder und Jugendliche mit dabei sind, fördert geradezu das Gespräch über schwierige Lebensthemen auf unkomplizierte Art. „Kinder haben einen großen Anteil an der Gestaltung“, betont Pater Spermann. „Sie gehen etwa mit Leid und Scheitern anders um, sie sprechen anders darüber. Das berührt die Erwachsenen und hilft ihnen, ihre eigenen Erfahrungen ins Wort zu bringen.“ Er beschreibt die Grundstimmung der gemeinsamen Tage mit den Worten „mal traurig, mal betroffen, mal fröhlich“. Eine befreiende Offenheit, die Freude an der Gemeinschaft aber auch eine große Ernsthaftigkeit prägten diese Zeit.
Mit einer Agape, einem festlichen Abendessen, das durch spirituelle Impulse und Gebete bereichert wird, beginnen die Kar- und Ostertage am Gründonnerstag. Mit einem fröhlichen Osterbrunch enden sie am Ostermorgen. Dazwischen liegen Bildungsangebote, Gruppen- und Einzelgespräche, Zeiten der Stille, die Gelegenheit zur Beichte und natürlich die eindrückliche Liturgie dieser Zeit, die gemeinsam vorbereitet und gestaltet wird. Die Bibeltexte dieser Tage „streifen Fragen, die alle Menschen im Innersten betreffen, von Scheitern und Tod bis zur Hoffnung auf ein neues Leben und Freude“, so Gentner. Erschlossen werden die Bibeltexte unter anderem mit der Methode des Bibliolog, bei der einzelne Teilnehmer sich in biblische Gestalten hineinversetzen. „Es ist eine Chance, zu erleben, wie berührend die Bibeltexte sind, und zu reflektieren, wie viel sie mit uns und unserem Leben heute zu tun haben.“
Die Gottesdienste locken zusätzlich Besucher ins HPH, die nicht an den gesamten Tagen teilnehmen – das ist ausdrücklich möglich. Mit dazu gehören etwa der Ritus der Fußwaschung am Gründonnerstagabend und die Ölbergwache in der Nacht. In der Karfreitagsliturgie wird dann in der Todesstunde Christi seines Leidens und Sterbens gedacht. Ein besonderes Erlebnis sei stets die Feier der Osternacht am Abend des Karsamstags, die zum Teil im Park des HPH stattfindet, sagt Johann Spermann. „Das ist eine wunderschöne Feier der Freude.“
Inhaltlich geht es unter dem Titel „…auch ihr seid das Licht“ um das Grundthema „Halt und Haltungen“. „Letztlich geht es um die Fragen, was uns wirklich wichtig ist im Leben, was wir bewahren oder weiterentwickeln wollen“, erläutert Ulrike Gentner. Die Kar- und Ostertage im HPH geben Zeiten der  Bildung und der Spiritualität, „bei denen die Teilnehmer/innen die Möglichkeit erhalten, sich mit drängenden Lebensfragen auseinanderzusetzen und in der Gemeinschaft zu teilen“.

Nähere Informationen zu den Kar- und Ostertagen finden Sie hier.

Foto © una.knipsolina/photocase.com

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