Konzert „weltweite klänge – Junge Musiktalente aus vier Kontinenten“

„It was more than music – es war ein Geschenk“

„It was more than music – es war ein Geschenk“, so fasste Ulrike Gentner, stellv. Direktorin des HPH, das Konzert „weltweite klänge – Junge Musiktalente aus vier Kontinenten“ am 23.10.2015 zusammen. Mehr als 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus vier Kontinenten haben Musikstücke aus ihren Ländern beigesteuert.

Dieses internationale Orchester der Jesuitenmission mit mehr als 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus vier Kontinenten präsentierte ein abwechslungsreiches Programm. Den großen Rahmen des Konzerts bildeten Stücke aus der Friedensmesse „The Armed Man – A Mass for Peace“ für Chor und Orchester von Karl Jenkins. Kombiniert werden diese Stücke mit Musik aus verschiedenen Teilen der Welt. Eine Besonderheit sind Streichinstrumente aus alten Plastikflaschen, die Teil des Musikprojektes in Paraguay sind und bei einem Stück eingesetzt wurden. Die klangliche Qualität dieser Receycling-Instrumente überrascht und ist beeindruckend.

Die Musiktalente aus acht Ländern haben sich erst in Deutschland kennengelernt und eine Woche intensiv das Konzertprogramm geprobt. Die jungen Menschen haben ganz unterschiedliche Motive für ihre Teilnahme an den „Weltweiten Klängen“: die 16-jährige Emilia aus Dresden ist gespannt auf die Zusammenarbeit mit Menschen aus aller Welt, für den jungen Geigenspieler Puran aus Indien hat Musik die besondere Kraft als Sprache des Friedens und der Menschlichkeit und für Ana aus Paragay am Cello wird ein Traum wahr.

Musik drückt aus, was oftmals nicht gesagt werden kann und verbindet über Grenzen hinweg. Es ist faszinierend, wenn Klänge der Welt zueinander finden und der Beitrag der Kulturen als bereichernd erlebt und geteilt wird, so U. Gentner. Für den Dirigenten und Musikpädagogen Max Röber ist „Musik die höchste Form der interkulturellen Verständigung“.

Am Schluss des Konzertes steht das Stück ONE BIG BLESSED FAMILY des Jesuiten Stephen Amani Msele als eine Art Hymne für die von ihm in Ostafrika gegründete Jugend- und Familienbewegung „UNDUGU-Family“ – und als „große und gesegnete Familie“ sehen sich nach den gemeinsamen Tagen auch die jungen Musikerinnen und Musiker aus allen Kontinenten, die jenseits aller sprachlichen und kulturellen Unterschiede Musik als eine gemeinsame Sprache erleben.

Das begeisterte Publikum verabschiedete die Musiker mit Standing Ovations.

Foto: (c) Roland Fengler/Jesuitenmission

Weltweite Klänge bei Ihnen zuhause? Sie können die CDs der Konzertreihen bestellen unter: http://www.jesuitenmission.de/medien/musik.html

  • << Dez 2020 >>
    MDMDFSS
    30 1 2 3 4 5 6
    7 8 9 10 11 12 13
    14 15 16 17 18 19 20
    21 22 23 24 25 26 27
    28 29 30 31 1 2 3
  • Initiative Transparente Zivilgesellschaft

    transparente_zivilgesellschaftpngSelbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) >>mehr erfahren
  • Mahlze!t LU

      Seit dem 6. April bietet das Heinrich Pesch Haus jeden Tag eine warme Mahlzeit für bedürftige Menschen an. Da mit diesem Angebot aber Familien nicht erreicht werden, macht sich Mahlze!t LU nun auf den Weg >> erfahren Sie mehr
  • Ihr Klick bewirkt Gutes!

    Wenn Sie uns einfach und unkompliziert unterstützen wollen, dann können Sie das künftig über die beiden Portale „Schulengel“ und „Gooding“ tun. Bei beiden handelt es sich um ein Spendennetzwerk, dem sich viele Versandhändler angeschlossen haben. Die daran beteiligten Unternehmen zahlen für jeden Einkauf eine Provision – in unserem Fall für unsere Familienbildung im Heinrich Pesch Haus.