In der Aula des HPH steht eine selbst gebaute Krippe von Markus Trescher

„In der Einfachheit liegt eine unglaubliche Schönheit“

„Die Freude über die Liebe Gottes zu den Menschen.“ – Das ist für Markus Trescher die zentrale Botschaft seiner Krippe, die er dem Heinrich Pesch Haus in diesem Jahr zum Geschenk machte. Es ist eine orientalische Krippe, die die ganze Armut der Zeit um Jesu Geburt deutlich macht. Diese Botschaft, so der Krippenbauer, „ist in unserer Zeit unglaublich wichtig: die Herzen öffnen und das eigene Ich zurückschieben.“

Der Aufbau der rund 1,20 mal 0,8 Meter großen Krippenlandschaft dauert fast den ganzen Vormittag. Das ist nichts gegen die Zeit, die die Vorüberlegungen und der Bau gebraucht haben. Ein halbes Jahr ist über das Bauen und Gestalten vergangen. „Ich wollte die Landschaft von Bethlehem so darstellen, wie sie zur Zeit Jesu hätte sein können“, betont Trescher. Die Inspiration hat er bei einer Reise nach Israel 2014 erhalten. Das und eine genaue Skizze waren Voraussetzung für den Beginn des Gestaltens.

„Kein Stück darin ist gekauft“, berichtet er P. Spermann und Ulrike Gentner stolz. Das gilt für die „Steine“ einer Ruine ebenso wie für die Geburtsgrotte oder auch die Bäume in der Landschaft. Seine Frau Bettina ist ihm eine wichtige Stütze, denn sie ist für das Kaschieren der rund 20 Zentimeter hohen Figuren zuständig. Sie waren ursprünglich ein Geschenk der Schwestern des St. Marienkrankenhauses. Die Kleider  hat Bettina Trescher vollkommen neu gemacht, aus gesammelten Stoffen, aufwändig genäht, drapiert und in mehreren Arbeitsschritten fixiert. Auch das Hintergrundbild ist eine Fotografie Bettina Treschers: Eine Berglandschaft, aufgenommen vom Toten Meer aus.

Für Pater Spermann ist die Krippe „etwas ganz Besonderes“. Er ist wie Ulrike Gentner begeistert und fasziniert: „In der Einfachheit liegt eine unglaubliche Schönheit“, freut sich Ulrike Gentner.

Besucher des HPH können die Krippe in der Aula besichtigen und davor verweilen. Sie wird natürlich auch im Weihnachtsgottesdienst an Heiligabend um 17 Uhr zu sehen sein.

Über die Krippe und weitere Dinge zum Freuen berichtet auch das HPH-Magazin „inpuncto.“

 

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