HPH schafft bauliche Voraussetzungen für Inklusion

Zwei barrierefreie Toiletten dank der Unterstützung der Aktion Mensch

Dienstags und mittwochs treffen sich die Mitglieder des Club 86 im Heinrich Pesch Haus. Der Club ist eine Einrichtung zur Förderung des partnerschaftlichen Zusammenlebens von Menschen mit einer geistigen  Behinderung und Menschen ohne Behinderung.

Für jeweils zwei Stunden sind die Gruppen im HPH, und sie fühlen sich wohl hier: Sie haben ihren eigenen Clubraum mit einer kleinen Küche, und im Sommer halten sie sich auch gerne im großen Park der Akademie auf.

Die Clubarbeit lebt vom ehrenamtlichen Engagement von Menschen, die die Aktivitäten begleiten und dabei auch für sich selbst schöne und neue Erfahrungen mitnehmen. Die Voraussetzungen für dieses Engagement sind einfach: die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen, etwas mit anderen Menschen erleben zu wollen und miteinander Spaß haben zu wollen. Auch werden noch junge Menschen gesucht, die ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich der Behindertenseelsorge im Bistum Speyer absolvieren möchten. Ansprechpartnerin ist Daniela Meiser im Bischöflichen Ordinariat in Speyer, Tel. 06232/102-172.

Der Herbstball, Kegelturnier oder Sommerfreizeiten sind regelmäßig wiederkehrende Aktionen. Für Mitglieder des Club 86, die daran teilnehmen, und auch für alle Menschen mit Behinderung, die das HPH besuchen, sind im Untergeschoss in diesem Jahr barrierefreie Toiletten entstanden. Sie sind über einen Fahrstuhl gut zu erreichen. Gefördert wurden sie von der Aktion Mensch.

In den Richtlinien zur Förderung heißt es bei Aktion Mensch: „Barrierefreiheit bedeutet mehr als der freie Zugang für Menschen mit Behinderung im öffentlichen Raum. Zu Barrierefreiheit gehört auch die persönliche Freizeitgestaltung oder selbstbestimmte Mobilität. Um eine barrierefreie Umgebung für Menschen mit Behinderung zu schaffen, werden manchmal Umbauten nötig – zum Beispiel in Begegnungsstätten, Wohnheimen, Beratungsdiensten oder anderen Einrichtungen des öffentlichen Lebens.“

Der Einbau der Toiletten hat vom Zeitplan her gut in die Umbau- und Modernisierungsarbeiten im HPH gepasst. Nach und nach werden alle Hotelzimmer renoviert und erhalten moderne  und funktionale Bäder; im Untergeschoss sind neue Seminarräume und eine gemütliche Lounge entstanden, auch in den Brandschutz wurde und wird viel investiert. Für Pater Johann Spermann SJ, Direktor des HPH, war der Bau der barrierefreien Toilette eine Selbstverständlichkeit: „Inklusion ist ein Thema, mit dem wir uns in unserer Bildungsarbeit immer wieder auseinandersetzen. Da gehört es ganz selbstverständlich dazu, dass sich behinderte Menschen in unserem Haus wohl und willkommen fühlen“, betont er.

Nach einer „Verschnaufpause“ starten die Bauarbeiten wieder Anfang Juli: Dann wird vor allem die Kapelle modernisiert, unterstützt unter anderem vom Verein der Freunde und Förderer des HPH. Auch das Foyer wird sich durch den Einbau von Brandschutztüren verändern.

  • << Dez 2020 >>
    MDMDFSS
    30 1 2 3 4 5 6
    7 8 9 10 11 12 13
    14 15 16 17 18 19 20
    21 22 23 24 25 26 27
    28 29 30 31 1 2 3
  • Initiative Transparente Zivilgesellschaft

    transparente_zivilgesellschaftpngSelbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) >>mehr erfahren
  • Mahlze!t LU

      Seit dem 6. April bietet das Heinrich Pesch Haus jeden Tag eine warme Mahlzeit für bedürftige Menschen an. Da mit diesem Angebot aber Familien nicht erreicht werden, macht sich Mahlze!t LU nun auf den Weg >> erfahren Sie mehr
  • Ihr Klick bewirkt Gutes!

    Wenn Sie uns einfach und unkompliziert unterstützen wollen, dann können Sie das künftig über die beiden Portale „Schulengel“ und „Gooding“ tun. Bei beiden handelt es sich um ein Spendennetzwerk, dem sich viele Versandhändler angeschlossen haben. Die daran beteiligten Unternehmen zahlen für jeden Einkauf eine Provision – in unserem Fall für unsere Familienbildung im Heinrich Pesch Haus.