Viele junge Leute arbeiten als Auszubildende oder im Freiwilligendienst

HPH sucht Flüchtling und bietet Zukunftsperspektive

Mit jungen Leuten kommt immer auch frischer Wind in eine Einrichtung. Und im Heinrich Pesch Haus gibt es viele junge  Menschen: eine FSJlerin, zwei Bufdis, mehrere Azubis. Oder: in der Familienbildung des HPH leistet Sabrina Turlure ein Freiwilliges Soziales Jahr, in der Hausmeisterei sind Sebastian Sommer und Peter Storminger noch bis Ende Juli innerhalb des Bundesfreiwilligendienstes aktiv, und im Hotel der Akademie gibt es derzeit acht Auszubildende als Hotelfachleute oder –kaufleute.

Wenn es nach Ulrike Gentner geht, der Leiterin der Familienbildung im HPH, dann bleibt das auch so. Neben dem frischen Wind und der manchmal unbekümmerten Herangehensweise an Aufgabenstellungen sieht sie auch eine soziale Verantwortung, um jungen Menschen eine Perspektive zu geben oder die Möglichkeit, sich zu entwickeln.

„Teamgeist pur! Jeden Tag neue, gute Erfahrungen. So macht ein FSJ Sinn. Ach ja: Und natürlich auch Spaß!“ So fasst  Sabrina Turlure ihre bisherigen Erfahrungen mit dem  Freiwillige Sozialen Jahr zusammen. Auch für Sebastian Sommer hat sich die Zeit im HPH schon jetzt bezahlt gemacht. Dass er danach einen technischen Beruf erlernen möchte, war ihm schon vorher klar. Inzwischen hat er einen Ausbildungsvertrag zum KFZ-Mechatroniker in der Tasche. Die Erfahrungen im HPH haben ihn darin bestärkt, dass das das Richtige für ihn ist. Viele wichtige Erfahrungen hat auch Peter Storminger gesammelt. Er  beginnt ab August eine Ausbildung zum Informatikkaufmann.

Für Hoteldirektorin Heidi Lueg-Walter als Ausbilderin ist es selbstverständlich, dass die jungen Menschen während ihrer Ausbildung alle Bereiche des Hotels kennenlernen: Küche und Service, Empfang, Etage, Marketing und Veranstaltungsbüro. Außerdem möchte sie den Auszubildenden die Dienstleistungsorientierung vermitteln, die in der Hotellerie die Basis für erfolgreiche Kundenbeziehungen sei.

Pater Spermann, der Direktor des HPH, setzt auch in der Zukunft auf den Einsatz junger Menschen und hofft darauf, dass sich viele bewerben. Nun wird dieses Angebot auch auf junge Flüchtlinge ausgeweitet: „Wir würden gerne Geflüchtete im Bundesfreiwilligendienst einstellen“, berichtet er. Voraussetzung ist zum einen, dass sie eine gute Bleibeperspektive haben und vor allem, dass sie Interesse daran haben, anschließend eine Ausbildung im Hotel zu beginnen, „denn damit ermöglichen wir gute Zukunftsperspektive.“ Während der Zeit des Bundesfreiwilligendienstes wäre es auch möglich, parallel zu dieser Tätigkeit einen qualifizierten Deutschkurs zu besuchen – „denn für die Berufsschule sind gute Deutschkenntnisse Voraussetzung.“

Im Referat Freiwilligendienste des Caritas-Verbands für die Diözese Speyer ist Nadja Franz Ansprechpartnerin für dieses Thema. Sie sieht viele Vorteile darin, dieses Feld für Menschen mit Fluchterfahrung zu öffnen: „Mit einem Freiwilligendienst haben Menschen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit, ihre sprachlichen Fähigkeiten durch tägliche Anwendung in einem beruflichen Umfeld zu erweitern und zu festigen. Sie knüpfen neue soziale Kontakte, ihr persönliches Netzwerk erweitert sich und ein berufliches Netzwerk kann aufgebaut werden.  Der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug bietet ihnen durch das Kennenlernen von Arbeitsstrukturen und die Teilhabe am Arbeitsalltag die Möglichkeit zu einer gelungenen Integration.“

Interessenten an einem FSJ oder dem Bundesfreiwilligendienst wenden sich an Sonja Kiehl, Tel. 0621-5999-157 oder kiehl@hph.kirche.org

Das Bild zeigt einige Auszubildende und zwei „Bufdis“.

brid /21.06.2016

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