Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Kopatz

Herausforderung Klimawandel – Wie können wir uns ändern?

Seit Jahren warnen Wissenschaftler davor, dass wir uns den Belastbarkeitsgrenzen unseres Planeten nähern. Wenn wir weiterleben wie bisher, scheinen die Stabilität des Ökosystems Erde und die Lebensgrundlagen der Menschheit akut gefährdet. Insbesondere der wachsende Ressourcenverbrauch der wohlhabenden und der aufstrebenden Länder trägt dazu bei. Darüber diskutieren wir am 4. März um 19 Uhr mit dem Umweltwissenschaftler und Buchautor Michael Kopatz.
Veränderungen dringend nötig

Der Klimawandel steht spätestens seit den ersten Fridays for Future ganz oben auf der politischen Agenda. Aber auch eine Versauerung der Ozeane, Veränderungen der Ozonschicht, Aerosolbelastung, Überdüngung, global zunehmende Agrarflächen und abnehmende Biodiversität bringen den Planeten an die Grenze. Trotz aller Warnungen tun sich Politik, Wirtschaft und Konsumenten schwer mit Veränderungen. Manche treiben an, andere bremsen. Kompromisse wie das Klimapaket der Bundesregierung bleiben unbefriedigend. Die geforderte „Große Transformation“ stockt.

Wie können wir uns ändern?

Können wir uns ändern? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Im welchen Verhältnis steht der individuelle Lebensstil zu den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen? Können uns die christlichen Traditionen von Ritual und Askese dabei helfen, die notwendigen Veränderungen einzuleiten?

Diskussion mit Michael Kopatz

Darüber diskutieren wir mit dem Buchautor Michael Kopatz. Der promovierte Umweltwissenschaftler ist Projektleiter im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Von 2007 bis 2008 war er Projektleiter und Mitautor der vom bischöflichen Hilfswerk Misereor geförderten Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“. 2018 veröffentlichte er das Sachbuch „Ökoroutine: Damit wir tun, was wir für richtig halten“. Seine neueste Veröffentlichung trägt den Titel „Schluss mit der Ökomoral! Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken“.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Heinrich Pesch Hauses – Katholischen Akademie Rhein-Neckar, der Evangelischen Akademie der Pfalz, der Evangelischen Jugend der Pfalz, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend/Diözesanverbands Speyer, des Referats Globales Lernen im Bistum Speyer und der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz. Sie wird von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die Veranstaltung findet am 4. März 2020 im Friedrich-Spee-Haus, Edith-Stein-Platz 6 in Speyer statt und beginnt um 19 Uhr. Ein freiwilliger Kostenbeitrag wird erbeten.

Bild: pixabay/andreas160578
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