„Dei Gloriam“-Preis verliehen

Heinrich Pesch Haus ehrt Freunde und Förderer

Zum zweiten Mal hat das Heinrich Pesch Haus den „Dei Gloriam“-Preis verliehen. Für ihre langjährige strukturelle Förderung wurden am Sonntag, 1. Dezember, Dr. Marianne Gretz und Prof. Dr. Norbert Gretz ausgezeichnet. Günter Rill und die Freunde und Förderer des Heinrich Pesch Hauses erhielten den Preis in der zweiten Kategorie – die der aktuellen Unterstützer. Der besinnliche Abend „Geschichten bei Kerzenschein“ mit Geschichtenerzähler André Wülfing und dem Duo TRAZZ bot den passenden Rahmen für die besondere Auszeichnung.

„Das Heinrich Pesch Haus will mit dem „Dei Gloriam“-Preis Menschen ehren und ihnen danken, die sich in außergewöhnlicher Weise um die Ziele des Hauses verdient gemacht haben“, sagte der Direktor des Heinrich Pesch Hauses, Pater Tobias Zimmermann SJ. „Denn Häuser brauchen Menschen, auf denen sie gegründet sind.“ Es brauche Netzwerke und Strukturen. Vor allem brauche es Menschen, die der katholischen Akademie in Freundschaft verbunden seien, die mitdenken, die tatkräftig unterstützen.

Großherzige und tatkräftige Unterstützung

So wie Dr. Marianne Gretz und Prof. Dr. Norbert Gretz. Das Ehepaar begleitet das Heinrich Pesch Haus schon seit vielen Jahren. „Es gibt Menschen, die mit ihrem Berufsleben ausgefüllt sind, die aber trotzdem über den Tellerrand hinausschauen, die gut und sorgfältig hinschauen, mal still stehen und zugucken. Und dann genau merken, wo Unterstützung gebraucht wird. So seid ihr“, würdigte Pater Tobias Zimmermann SJ die Preisträger in der Kategorie Aedificantes. Er dankte Marianne und Norbert Gretz besonders für ihre „großherzige und tatkräftige Unterstützung“, sei es in der Bildungsarbeit für Geflüchtete oder bei der Heinrich Pesch Siedlung.

Ein Herz für die Bedarfe der Menschen

Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses, ehrte den Preisträger in der zweiten Kategorie des „Dei Gloriam“-Preises, Günter Rill persönlich und stellvertretend für den Verein der Freunde und Förderer des Heinrich Pesch Hauses. Günter Rill war der erste Vorsitzende des 2007 gegründeten HPH-Fördervereins Mit den Spenden und Mitgliedsbeiträgen unterstützt der Verein Maßnahmen wie das Kinderferienprogramm oder die Arbeit mit/für Geflüchtete. Darüber hinaus ermöglicht er dem Heinrich Pesch Haus, „Extra-Schritte“ zu machen, so zum Beispiel die Einrichtung der „Villa fambili“. Damit unterstützt er unter anderem die Bildungsarbeit des Hauses. „Aber es ist nicht nur das Finanzielle“, sagte Ulrike Gentner. „Man braucht Türöffner, Menschen, die ein Herz haben für die Bedarfe der Menschen und der Gesellschaft“, würdigte sie den Preisträger und damit alle Vorstands- und Vereinsmitglieder.

„Baustein“ aus Acryl

Pater Tobias Zimmermann SJ und Ulrike Gentner überreichten den Geehrten eine Urkunde und einen „Baustein“ aus Acryl mit der Silhouette und dem Logo des Heinrich Pesch Hauses. Die Preisträger werden zudem mit einer Inschrift auf einer Wandtafel, die im Foyer des Heinrich Pesch Hauses angebracht ist, geehrt.

AEDIFICANTES und JUVANTES

Der „Dei Gloriam“-Preis wird in den Kategorien „strukturell“ (AEDIFICANTES – aufbauen, Fundamente legen) und „aktuell“ (JUVANTES – … die dabei helfen) vergeben. Der Name des Preises leitet sich von Ignatius von Loyola ab, dem Begründer des Jesuitenordens. Er handelte nach dem Prinzip „Ad Majorem Dei Gloriam“ – Zur größeren Ehre Gottes. Der „Dei Gloriam“-Preis wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen.

Preisträger 2018

Die ersten Preisträger waren im vergangenen Jahr Monsignore Erich Ramstetter, sowie Dr. Michael Böhmer und Prof. Dr. Georg Kraus.

 

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