Neues Programmheft der Famileinbildung richtet sich speziell an Familien

Gemeinsames Erleben und Erziehungskompetenz stärken

„Mir ist es ein Herzensanliegen, die Familie als Gemeinschaft wertzuschätzen und als wichtige Institution zu sehen“, schreibt Ulrike Gentner, Leiterin der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus, im neuen Programm der Familienbildung. Es wurde jetzt vorgestellt. Und sie fügt hinzu: „Es ist unglaublich, was Familien alles bewältigen.“

Das neue Programmheft der Familienbildung ist deutlich „dünner“ als seine Vorgänger. Das hat einen speziellen Grund: Es richtet sich erstmals nur an Familien. Die anderen Angebote der Familienbildung sind darin nicht aufgenommen: die Fachtagungen, die Qualifizierungen, die Netzwerkarbeit und Projekte. Sie werden in eigenen Ausschreibungen, auf der Homepage sowie im monatlichen Newsletter beworben.

„Selbstbewusste Kinder – souveräne Eltern“, auf diesen Nenner lassen sich die Bildungsangebote für Familien bringen. „Event-Charakter“ haben die beiden Entdecker-Samstage, die im Advent geplant sind.  Bewegung für Groß und Klein ist ein weiterer Schwerpunkt, unter anderem bei einem speziellen Bewegungsprogramm, das junge Mütter mit ihren Babys absolvieren können, oder in Tanz- und Bewegungsgruppen, die sich an Kinder verschiedener Altersgruppen wenden. Sie vermitteln Bewegungsfreude, Ausdauer, Gleichgewicht und Haltung – und sind damit ganzheitlich angelegte Bildungsangebote.

Ein Schwerpunkt liegt nach wie vor auf dem Aspekt Familienleben und Erziehung. Klassiker wie PEKip- oder Eltern-Kind-Gruppen sind ebenso enthalten wie das ausgezeichnete Kess-Erziehen-Programm. Aber die Familienbildung trägt auch der knappen Zeit Rechnung, die Eltern heute zur Verfügung steht. Daher gibt es eine ganze Reihe von Abendkursen als einzelne Module mit dem Schlagwort „mutig kreativ erziehen“. Themen sind unter anderem das abendliche Zubettgehen, Machtkämpfe am Essenstisch, Zoff zwischen Geschwistern, Wutanfälle oder schwierige Kommunikation in der Pubertät.

Neu im Angebot sind  Veranstaltungen, die sich speziell an Väter richten. „Sie wollen mit ihren Kindern mehr Zeit verbringen“, weiß Ulrike Gentner. In der klassischen Eltern-Kind-Gruppe ist ein Mann aber oft „allein unter Frauen“; deshalb gibt es nun die Möglichkeit von Vater-Kind-Gruppen, die sich samstags treffen. Auch spezielle Abenteuer outdoor können Kinder nur mit ihren Vätern erleben. Und schließlich spricht am Donnerstag, 27.11.2014, um 19.30 Uhr der Experte für Jungen- und Männerthemen Dr. Reinhard Winter über „Jungen brauchen klare Ansagen!“

Schon immer hat die Familienbildung Angebote auch außerhalb des HPH angeboten; ab jetzt wird dieses dezentrale Arbeiten noch verstärkt, indem Vorträge in Kooperation mit anderen Einrichtungen und Verbänden dort stattfinden, wo die Menschen sind – etwa in Familienkreisen in Gemeinden oder in einer „Kita Plus!“. Die Familienbildung kann also quasi „gebucht“ werden.

Das Programm der Familienbildung kann unter Tel. 0621-5999-360 angefordert werden. Alle Infos finden sich auch auf der Homepage www.familienbildung-ludwigshafen.de. Monatlich erscheint ein Newsletter, der auf die kommenden Veranstaltungen hinweist und über die Homepage ganz einfach abonniert werden kann.

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