Start einer neuen Reihe über Lyrik des Widerstands

„Gedichte als Notration für die Seele“

„Ich mag Lyrik“. Für Dr. Matthias Rugel SJ ist das ein wichtiger Grund für eine neue Veranstaltungsreihe, die im Juni im Heinrich Pesch Haus startet. An drei Abenden möchte sich der Bildungsreferent – von Haus aus Mathematiker und Philosoph – mit der Lyrik des Widerstandes beschäftigen. Er nennt seine Herangehensweise: „Kreative Auseinandersetzung mit Gedichten als Notration für die Seele.“

Start ist am Mittwoch, 07.06.2017, um 19 Uhr. Rugel hat drei Schwerpunkte entwickelt für drei Abende: „Sicher wird der Widerstand im Nationalsozialismus Thema sein“, sagt er, „aber auch Gerechtigkeit und Freiheit.“ – „Es ist immer wieder interessant zu sehen, was Menschen wie den Geschwistern Scholl geholfen hat zu werden, wie sie sind“, sagt er. Kunst sei ein guter Zugang, das zu erfahren, zumal bekannt sei, dass „Lyrik für Menschen im Widerstand Lebenselixier ist.“

Mit seinem Angebot wendet sich Rugel an Menschen, die Gedichte mögen und entdecken möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, im Gegenteil: „Oft ist es besser, wenn man alles Vorwissen auf die Seite schiebt und sich einlässt.“ Deshalb fasst er sich kurz in den Einführungen der Dichter und deren Werke. Er möchte erreichen, dass die Teilnehmenden den Dichter kennenlernen – durch das jeweilige Gedicht die kreative Auseinandersetzung damit. Das kann das laute Sprechen sein, die pantomimische Darstellung oder die Beschäftigung mit der Sprache. Rugel geht es aber auch darum, die Widerstandslyrik aus gesellschaftlicher und individueller Perspektive zu reflektieren.

Die weiteren Termine sind immer mittwochs von 19 bis 20.30 Uhr am 14.06.2017 und am 28.06.2017 Eine Teilnahme an allen drei Abenden ist wünschenswert.

Link zur Veranstaltung

brid / 22.05.2017

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