Fachtag für Multiplikator*innen der politischen Bildung, Haupt- und Ehrenamtliche

Wie Wertebildung gelingt und Verbundenheit entsteht

„Wir hören heute oft die Sorge und die Anfrage, wie es gelingen kann, dass Menschen, die nach Deutschland kommen, mit uns zusammenkommen und gut zusammen leben können. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Geflüchtete handelt oder um Menschen aus EU-Staaten“, sagt Dr. Matthias Rugel SJ. Der Bildungsreferent im Heinrich Pesch Haus koordiniert hier unter anderem die Flüchtlingsarbeit.

Am Montag, 16.09.2019, organisiert er in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein und dem Caritas-Zentrum Ludwigshafen die Fachtagung „Heimat und Werte – wie Wertebildung gelingt und Verbundenheit entsteht“. Sie richtet sich an Fachkräfte, Multiplikator*innen der politischen Bildung und Ehrenamtliche. Beginn ist um 9.30 Uhr, Ende um 17.15 Uhr.

Wie entstehen tragfähige Werthaltungen, wie lassen sich Werte und Normen vermitteln? Wie kann man professionell konstruktive Wertedialoge auch in sehr heterogenen Gruppen anleiten und leiten? – Das sind zentrale Fragen des Tages. Matthias Rugel nennt dabei zentrale Werte wie Menschenrechte, religiöse Toleranz, Pressefreiheit oder die Gleichheit von Mann und Frau. „Ich denke, diese Werte werden nicht aus sich heraus als wertvoll erfahren, sondern es braucht Geschichten von Menschen, die beweisen, dass sie wichtig sind“, so seine Überzeugung.

Ziel der Tagung sei also aufzuzeigen, wie Wertebildung gelingen kann – und zwar auch anhand von Menschen, die schon viel Erfahrung haben und berichten können, was funktioniert und was nicht – und warum.  Dazu wurden zwei Referent*innen eingeladen:

Dr. Karin Hutflötz leitet seit 2016 ein Forschungs- und Fortbildungsprojekt zur „Wertebildung im interkulturellen Kontext“ am Zentrum für Globale Fragen in München. Sie wird darüber sprechen, was in Deutschland wertvoll ist und weshalb. Dabei klärt sie den Heimatbegriff und analysiert, wie es gelingen kann, „zusammen Heimat“ zu sein.

Der Politikwissenschaftler Scherief Ukkeh arbeitet beim Stadtjugendring München. Häufig hält er Vorträge zum interreligiösen Dialog; er ist versiert im Bereich Flucht und Migration. Er greift das Thema interreligiöser Dialog auf sowie die Frage, wie westliche Werte und muslimisches Leben vereinbar sind. An die Vorträge schließen sich jeweils Diskussionen und Übungen an.

Eine Anmeldung zu dieser Tagung bis spätestens Freitag, 06.09.2019, ist erfoderlich, unter Tel. 0621-5999-162 oder anmeldung@hph.kirche.org
Die Teilnahmegebühren betragen 15 Euro für Ehrenamtliche und 20 Euro für Hauptamtliche.

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