Neu im Team des HPH: Frater Dr. Matthias Rugel SJ

Engagement für Flüchtlinge in Ludwigshafen

Frater Dr. Matthias Rugel SJ ist neues Mitglied im Referententeam des Heinrich Pesch Hauses. Der Mathematiker und promovierte Philosoph wird in den nächsten Monaten den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Angebote für Flüchtlinge in Ludwigshafen und das Zentrum für Ignatianische Pädagogig (ZIP)legen. „Ich hoffe, dass es in Deutschland und Ludwigshafen gelingt, die vielen Menschen, die zu uns kommen, gut in die Gesellschaft zu integrieren, dass die gute Stimmung nicht umschlägt, und dass wir angemessen mit der schweren Vergangenheit und den Traumata der Ankommenden  umgehen.“ So umreißt er die Aufgabe, die er mit meistern möchte.

Derzeit ist Frater Rugel vorrangig damit beschäftigt, eine Bestandsaufnahme zu machen:  Welche Angebote gibt es in Ludwigshafen, was funktioniert gut, wo fehlt etwas, was ist ehrenamtlich zu leisten, und wo braucht es Profis? Einen Schwerpunkt legt er derzeit vor allem auf die Ortsteile Oggersheim und Friesenheim – unter Berücksichtigung, dass in Nachbarschaft zum HPH in den nächsten Wochen bis zu 200 Männer in die neue Unterkunft in der Mannheimer Straße einziehen werden.

Viel hat der 45jährige in der Vergangenheit bereits gemacht: Das Studium in Mathematik und Philosophie, die Promotion in Philosophie, Eine-Welt-Arbeit, den Zivildienst, acht Jahre Berufstätigkeit bei einem mittelständischen Softwareunternehmen, ein Jahr in der außerschulischen Betreuung in der Jesuiteneinrichtung Canisius-Kolleg in Berlin.

2012 ging er ins Noviziat. Jesuit ist Frater Rugel aus Überzeugung: „Was ich mache, ist vom Glauben getragen, dem wollte ich eine Festigkeit geben“, erzählt er. Dabei ist es für ihn nicht unbedingt notwendig, auch Priester zu sein, obwohl er auch ein Jahr Theologie studierte und im Priesterseminar in Augsburg war.
Rugels Tätigkeit in der Arbeit für und mit Flüchtlingen wird eine anpackende und eine organisierende sein. Schwerpunkt der Angebote im und durch das HPH werden zunächst sicher Sprachkurse sein – die Vorbereitung der Menschen auf Kurse der Volkshochschule, um zunächst Grundlagen der Sprache zu vermitteln und zu helfen, damit sie sich überhaupt in Ludwigshafen zurecht finden. „Toll, dass es dafür so viele Ehrenamtliche gibt“, findet er.  Er begleitet die Spiel- und Sprachgruppe für Flüchtlingskinder und deren Eltern, die in Regie von Jana Schmitz-Hübsch organisiert wird, und will sich auch der Unterstützung bei der Eingliederung in die Arbeitswelt einbringen. Daneben ist er im HPH eingebunden in verschiedene Projekte und Veranstaltungen, die Pater Johann Spermann SJ oder Ulrike Gentner konzipieren und leiten.

Das Bild zeigt Frater Rugel beim Geburtstag von Monsignore Erich Ramstetter. Dort informierte er unter anderem über die Spiel- und Sprachgruppe für Flüchtlingskinder und deren Eltern. Monsignore Ramstetter hatte an Stelle von Geburtstagsgeschenken um Spenden dafür gebeten.

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