Monsignore Erich Ramstetter wird 90 – Kinder und Bildung liegen ihm besonders am Herzen

Ein Förderer des HPH von Anfang an

„Er ist eine echte Persönlichkeit.“ In dieser Einschätzung über Monsignore Erich Ramstetter, der am 20. September seinen 90. Geburtstag feiert, sind sich Pater Johann Spermann SJ und Ulrike Gentner einig. Die stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses Ulrike Gentner weiß genau, dass der ehemalige Dekan Ludwigshafens das Heinrich Pesch Haus von Anfang an unterstützte, wo er nur konnte.

Er teile den Anspruch der Akademie, die soziale Themen aufgreift und bearbeitet, und dabei auch ein wichtiger Partner in der Stadt ist. „Mit Monsignore Ramstetter hat die Kirche immer Profil gezeigt – auch und gerade bei Themen, wo sich die Kirche sonst gerne zurückzieht“, würdigt Direktor Spermann den Jubilar. „Damit macht er Kirche auch für die Menschen attraktiver, die ihr gegenüber kritisch oder fern stehen.“ Man spüre, dass er durch das Zweite Vatikanische Profil geprägt und inspiriert worden sei. „Seine Anliegen sind modern und zeitgemäß“, meint Pater Spermann – und er könne die Themen der Kirche für die Menschen verständlich übersetzen.

Dass Monsignore Ramstetter dem HPH weiterhin verbunden ist, zeigt er unter anderem darin, dass er an Stelle von Geschenken um Unterstützung für Kinder bittet: Wie in diesem und im vergangenen Jahr wird es im Heinrich Pesch Haus auch 2016 wieder ein Kinderferienprogramm geben; dazu eingeladen sind auch Kinder aus sozial schwachen Familien, die sich eine Teilnahme ansonsten nicht leisten könnten. Eine „wertvolle Arbeit“ nennt Monsignore Ramstetter dieses Ferienprogramm, das bei den Kindern unter anderem das Selbstwertgefühl stärkt und den Horizont erweitert. In diesem Sommer hat er sich selbst zusammen mit anderen Förderern davon überzeugt, wie sehr sich die Kinder während des Ferienprogramms fühlten (das Bild zeigt ihn bei dieser Gelegenheit).

Auch die Spiel- und Sprachgruppe für Flüchtlingskinder im Vorschulalter und deren Eltern liegt ihm am Herzen. Im Oktober wird die Gruppe, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigshafen organisiert ist, wieder starten. Ramstetters Motivation, sich für Kinder zu engagieren, ist ebenso einfach wie aussagefähig für seine Haltung: „Gott hat mich reich beschenkt. Weil unser Leben immer dann am intensivsten ist, wenn wir für andere etwas tun, möchte ich Sie heute um etwas bitten: Schenken Sie Chancen und Bildung in Form einer Spende.“

„Glaube und Gerechtigkeit, Bildung und Einsatz für Familien – das sind Themen, die dem Jesuitenorden wichtig sind, und für die sich auch Monsignore Ramstetter immer stark gemacht hat“, betont Pater Provinzial Stefan Kiechle SJ die enge Beziehung zwischen dem Jesuitenorden und dem „Theologen und Seelsorger Ramstetter“. Mit seinem großen Engagement und seinen Ideen sei er immer ein verlässlicher Partner für den Orden, aber auch für die Stadt Ludwigshafen und die Diözese gewesen.

Auch mit 90 Jahren hält Monsignore Ramstetter noch regelmäßig Gottesdienst in St. Josef, wo er bereits 1960 seine Stelle antrat. 1971 wurde er in Ludwigshafen zum Dekan gewählt, und 1998 ging er – mit 73 Jahren – in den Ruhestadt. Neben den Gottesdiensten ist er auch sonst noch viel in der Gemeinde präsent, unter anderem begleitet er weiterhin die Senioren auf ihren Reisen.

Als Geburtstagsgeschenk hat er sich ein Konzert gewünscht: das Oratorium  „Die Schöpfung“ von Josef Haydn. Das Benefizkonzert unter Leitung von Dr. Elke Voelker findet am 20.09.2015 um 16 Uhr in der Kirche St. Josef statt.

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