Ludwigshafener Altdekan treuer Begleiter und Ratgeber

Das HPH gratuliert Monsignore Ramstetter zum 95. Geburtstag

Am 20. September hat Monsignore Erich Ramstetter seinen 95. Geburtstag gefeiert. Der langjährige Ludwigshafener Dekan und Friesenheimer Pfarrer war maßgeblich an der Neugründung des Heinrich Pesch Hauses beteiligt: beim Kauf der Grundstücke, dem Bau des Gebäudes und der Ausrichtung. Er begleitete seither die Arbeit des Hauses inhaltlich und konzeptionell und hatte wesentlichen Anteil an der Gründung der Heinrich-Pesch-Stiftung.

„Monsignore Ramstetter war nicht nur in der Gründungsphase ein treuer Begleiter und Ratgeber, sondern weit darüber hinaus. Er hat es jederzeit verstanden, die Zeichen der Zeit zu lesen und Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu geben“, sagt Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses. Auch den Mitarbeitenden im Haus sei er immer ein wichtiger Partner gewesen. „Erich Ramstetter und sein Bruder unterstützten  auch finanziell Aktivitäten wie das Kinderferienprogramm sowie Sprach- und Spielgruppen für Kinder von Geflüchteten“, würdigt Tobias Zimmermann SJ, Direktor des Heinrich Pesch Hauses, die langjährige Verbundenheit des Jubilars mit der katholischen Akademie Rhein-Neckar. Das Heinrich Pesch Haus zeichnete Monsignore Ramstetter dafür 2018 mit dem „Dei Gloriam Preis“ aus.

Der Jubilar ist durch und durch Ludwigshafener: 1925 in der Stadt geboren, weilte Erich Ramstätter zum Studium außerhalb der Heimat und für zehn Jahre in der Westpfalz als Kaplan, Hilfspriester und Kurat. 1960 kehrte er an den Rhein zurück, wurde Pfarrer in Friesenheim-St. Josef. 1971 wählten ihn seine Mitbrüder zum Dekan. Er blieb es, bis er 1998 in Ruhestand ging. In diesen 27 Jahren hat er viel für die kirchlichen und karitativen Einrichtungen in der Stadt getan.

Zur Pensionierung erhielt Ramstetter seinerzeit die Ehrenbürgerwürde Ludwigshafens. Vor einigen Wochen konnte Ramstetter, der 1985 vom Papst zum Monsignore ernannt wurde, im Speyerer Dom ein Dankamt zum 70-jährigen Weihejubiläum mitfeiern. Erich Ramstetter ist einer der dienstältesten Priester im Bistum. In seiner alten Pfarrkirche stand jetzt ein Dankgottesdienst mit Ehrung anlässlich Ramstetters 95. Geburtstag an diesem Tag an.

Pfarrer Dr. Udo Stenz, sein Nachfolger in Friesenheim, sagte, Ramstetter genieße in St. Josef gewissermaßen das „Ehrenhausrecht“, denn St. Josef bliebe natürlich „seine Kirche“. Viele Jahre lang habe Monsignore Erich Ramstetter Seniorenreisen gemacht. Festes Ritual dabei: „Die Reise ging Sonntagmorgens mit dem Bus los. Am Samstagabend wurde die Vorabendmesse gefeiert und die Reiseteilnehmer haben ihre gepackten Koffer bereits in die Sakristei gestellt.“

Alban Meißner, als Dekan auch ein Nachfolger Ramstetters, würdigte diesen in einem Zeitungsbeitrag als Mensch, der „der Kirche in Ludwigshafen und darüber hinaus eine Stimme gab, die gehört wurde“.  In Verkündigung und Seelsorge denke Ramstetter „groß und weit, vom Menschen und von Gott“. Wie OB Jutta Steinruck würdigte auch Meißner das politische Engagement des Monsignore: „Wo er es für angebracht hielt, äußerte er sich freimütig, respektvoll gegenüber der Person, unerbittlich in der Sache.“ Neben dem kirchlichen und gesellschaftspolitischem Engagement – Ramstetter ist seit 1963 Mitglied der CDU – hat sich der Theologe stets auch für Kunst und Kultur eingesetzt, die „Gebrüder Erich und Fritz Ramstetter Stiftung“ zur Förderung der Kirchenmusik findet darin ihren Niederschlag.

22.09.2020/Text pil/ako, Bild Bistum Speyer

 

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