Kapelle nach dem Umbau mit einem Gottesdienst wiedereröffnet

Das „Herz des Hauses“

„Lassen Sie sich neu inspirieren von der Kapelle“, sagte Domdekan Dr. Christoph Kohl anlässlich der Wiedereröffnung der Kapelle im Heinrich Pesch Haus. In den Sommermonaten wurde die Kapelle vollständig modernisiert und ist kaum mehr wiederzuerkennen. Bei einem Gottesdienst mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mehreren Handwerksbetrieben und zahlreichen Gästen wurde sie jetzt wieder „in Betrieb genommen“.
Zum neuen Aussehen der Kapelle tragen auf den ersten Blick die neuen Fenster bei: Sie öffnen den Blick in den Park. An der Stelle, wo früher ein buntes Fenster war, steht jetzt eine besondere Marienstaute. Ein neuer Holzfußboden, neue Stühle und Bänke in warmem Holz, eine abgehängte Decke mit neuer Beleuchtung und ein frischer Anstrich tun ein Übriges, dass die Kapelle nun als „Herz des Hauses“ sehr einladend wirkt. Gäste sind jederzeit willkommen, können hier zur Ruhe kommen. Täglich werden Gottesdienste oder Meditationen angeboten.
Der Christus-Korpus und die Marienstatue standen im Zentrum der Predigt von Domdekan Kohl. „Passion“ und „Compassion“ strahlten die beiden Figuren aus, so interpretierte er. Damit passen sie hervorragend ins HPH. Kohl nannte als Schwerpunkte in der Bildungsarbeit die Themen Gerechtigkeit, Ethik in Pflege, Wirtschaft und Gesellschaft, die Kultur in Führung und Leitung, die Arbeit für und mit Familien, für Mitarbeitervertretungen und die Angebote im Zentrum für Ignatianische Pädagogik. Ziele der Bildungsveranstaltungen seien unter anderem die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung sowie Solidarität mit denen, denen es nicht gut geht. „Es freut mich, dass die Figuren das Wesen des Hauses so gut aufgreifen“, so der Domdekan.
Im Anschluss wurde mit einem gemütlichen und stimmungsvollen Grillfest gefeiert, dass ein Großteil der Umbauarbeiten im HPH – nicht nur in der Kapelle – nun abgeschlossen ist. Pater Johann Spermann SJ, Direktor des HPH, dankte dabei auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den vergangenen Monaten viel Lärm, Schmutz und Stress mitgetragen haben, den beteiligten Baufirmen für ihre geleistete Arbeit, aber auch den Freunden, Förderern und Unterstützern des Hauses sowie den zahlreichen Kooperationspartnern, die diese Maßnahmen mitgetragen und ermöglicht haben.
In den vergangenen Monaten hat sich das Gesicht des HPH stark verändert: Nachdem in einem ersten Bauabschnitt neue Seminarräume entstanden sind und eine gemütliche Lounge eingerichtet wurde, die Toiletten im Untergeschoss komplett neu gemacht und die erste Hälfte der Hotelzimmer modernisiert wurde, war der zweite Abschnitt nicht weniger umfangreich: Nun haben alle Hotelzimmer ein modernes Bad und sind wohnlich ausgestattet; durch den Einbau von Brandschutztüren ist das Foyer zwar geteilt worden, bietet jetzt aber gleichzeitig mehr Rückzugsmöglichkeiten für Gespräche der Gäste. In der nächsten Zeit wird es auch mit Ausstellungsstücken ausgestaltet. Auch im Verwaltungstrakt sowie in den oberen Etagen sind Brandschutztüren eingebaut und neue Notausgänge geschaffen worden. Frische Farbe überall lassen das HPH nun noch freundlicher wirken.
Auch die Aula hat einen neuen Fußboden erhalten. Dies hatte einen besonderen Hintergrund: Hier wurde eine leistungsstarke EDV-Technik für große Gruppen eingebaut, die vor allem bei Großveranstaltungen eingesetzt wird und dem HPH in der Region als Veranstaltungsort – auch für externe Veranstaltungen – ein Alleinstellungsmerkmal gibt.
Zukünftig, so die Ankündigung von Pater Spermann SJ, soll regelmäßig in kleinerem Umfang renoviert und umgebaut werden, damit das HPH modern und frisch bleibt.

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