Das Heinrich Pesch Haus trauert um Heinz Hinse

Im Alter von fast 83 Jahren ist am 10.12.2018  Heinz Hinse verstorben.  Als Bildungsreferent hat der Diplom-Theologe Heinz Hinse lange Jahre die Arbeit im HPH geprägt. Seine Schwerpunkte waren Kommunikation und Medien sowie die Hospizarbeit.

Er entwickelte innovative Methoden und erfolgreiche Moderationskonzepte in der Erwachsenenbildung und gewann anerkannte Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet zur Mitarbeit. Das war in der damals noch relativ jungen Erwachsenenbildung eine echte Pionierleistung, in der er sehr erfolgreich war und die zum überregionalen Image des HPH wesentlich beigetragen hat. Seine erfolgreiche Arbeit zeigte sich auch darin, dass er immer wieder von Institutionen und Gruppierungen zur Moderation schwieriger Gespräche angefragt wurde.

Heinz Hinse war auch Vorreiter in der Hospizarbeit in der Region, die er mit viel Herzblut, Engagement und Sachverstand vorangetrieben hat. Als die Dietmar-Hopp-Stiftung das Projekt „Starke Weggefährten“ ins Leben rief und auch mit dem HPH Projekte anstieß, war Hinse ein Multiplikator dafür. Die professionelle Begleitung beim Aufbau und in der Praxis von verschiedenen Gruppen und Aktivitäten in der Hospizarbeit wurde ihm ein Herzensanliegen. Dabei waren ihm auch Spiritualität in der Sterbe- und Trauerbegleitung wichtig – und zugleich das Thema Humor. Darf man im Angesicht des Todes lachen? – Das war für ihn keine Frage, da er ja auch das Buch schrieb „Wer bis zuletzt lacht, lacht am besten.“

Er war ein Bildungsreferent mit Leib und Seele. Er war leidenschaftlich in seiner Arbeit und immer hilfsbereit und ein herzensguter Mensch. Sein berufliches Engagement war stets getragen von einer tiefen spirituellen Haltung im Kontakt mit anderen Menschen.

Als solchen wird ihn das HPH dankbar in Erinnerung behalten.

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