HPH beteiligte sich an der Aktionswoche gegen rechte Gewalt und Rassismus

Damit Jugendliche Stellung beziehen

An den Aktionstagen gegen rechte Gewalt und Rassismus unter dem Motto „LU bunt statt braun“ hat sich auch das Heinrich Pesch Haus gemeinsam mit dem BDKJ und der katholischen Jugendkirche Lumen beteiligt.

„Anstelle einer Aktion gegen Rassismus haben wir uns für das Thema „Vielfalt“ entschieden“, erzählt Philipp Wagner, Jugendbildungsreferent im HPH. Schülerinnen und Schüler im Alter von 15-18 Jahren waren eingeladen, sich bei einem Kurzfilm-Event mit Fragestellungen rund um eine „offene Gesellschaft“ auseinanderzusetzen. Zwei Gymnasien beteiligten sich in der Jugendkirche LUMEN beziehungsweise in der eigenen Schule.

Die Aktionstage werden vom Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus veranstaltet und haben vor allem präventiven Charakter. Das breite Bündnis aus Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Parteien und weiteren Institutionen und Organisationen veranstaltete im Zeitraum vom 16. – 23. März 2019 verschiedenste Aktionen rund um das Thema Antirassismus und für ein buntes, weltoffenes und lebendiges Ludwigshafen.

„Als lokaler Bildungsträger sind wir Mitglied im Netzwerk gegen rechte Gewalt und Rassismus in Ludwigshafen. In der Aktionswoche wollten wir mit anderen Akteuren bewusst Stellung gegen Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung beziehen und stattdessen für Vielfalt und eine offene Gesellschaft werben“, begründet Wagner das Engagement des HPH in dieser Woche.
„Gemeinsam mit den Jugendlichen haben wir insgesamt sechs Kurzfilme angeschaut  und im Anschluss darüber diskutiert“, berichtet er. Themen dabei waren: Was bedeutet Vielfalt für mich persönlich? Wie sind mein Umgang und meine Reaktion auf Menschen, die auf den ersten Blick anders sind? Wie kann ich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung eintreten, mich und Andere davor schützen?

Eine Reportage berichtete von einem Experiment, in dem Menschen in verschiedene Kategorien eingeteilt wurden. Bei Fragen, die der ganzen Gruppe gestellt wurden, wurde deutlich, dass es Gemeinsamkeiten bei Personen aus verschiedenen Kategorien gibt.   „Das Ergebnis hat gezeigt, dass die Zuordnung von Menschen in bestimmte Schubladen sehr willkürlich erfolgt und überhaupt nicht aussagekräftig ist. Wir legen selbst fest, wonach wir Menschen beurteilen und in welche Schublade wir sie stecken“, fasst Wagner das Ergebnis zusammen. Das solle auch die Jugendlichen für solche Zuschreibungen und deren Wirkung sensibilisieren.

In diesen 90 Minuten sollte den Jugendlichen durch Film und Diskussion ein Impuls zur Reflexion über eine vielfältige Gesellschaft gegeben werden: „Wenn ich selbst eine vielfältige Gesellschaft zwar als Herausforderung aber zugleich auch als Chance und Bereicherung betrachte, trete ich damit Rassismus und Diskriminierung entschieden entgegen“, ist der Jugendbildner Wagner überzeugt.

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