Neue Ausgabe der Ludwigshafener Ethischen Rundschau

Auseinandersetzung mit „ärztlich assistiertem Suizid“

„Ärztlich assistierter Suizid“ oder Sterbehilfe – das Thema wird derzeit in Politik und Gesellschaft heftig und kontrovers diskutiert. Anfang Juli haben die Abgeordneten im Bundestag in einer ersten Lesung vier fraktionsübergreifend verfasste Gesetzesentwürfe zum ärztlich assistierten Suizid diskutiert. Im November wird dann endgültig über eine mögliche Gesetzesänderung entschieden werden. Das Thema „Selbstbestimmung am Lebensende“ beleuchtet auch Dr. Bernhard Wallacher in der neuen Ludwigshafener Ethischen Rundschau (LER). Die Ludwigshafener Allgemeinmediziner arbeitet unter anderem in der ambulanten palliativmedizinischen Betreuung sterbender Menschen und bezieht sich in seinen Ausführungen stark auf die Folgen jedweder Entscheidung für Ärzte und Pflegekräfte. Denn sie wären unmittelbar von rechtlichen Veränderungen betroffen, wobei den Folgen für die Ärzte mit ihrer erweiterten Entscheidungsverantwortung eine besondere Bedeutung beigemessen werden muss.“ Verschiedene Stellungnahmen zum Thema finden sich am Ende der LER.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe: Prof. Dr. Giovanni Maio ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität in Freiburg. In einem Interview fordert er: „Wissenschaftlichkeit mit Zwischenmenschlichkeit verbinden!“

Dr. Stefan Hofmann SJ habilitiert am Lehrstuhl für Moraltheologie in Tübingen. In seinem Beitrag für die LER versucht er einen Klärungsversuch auf die Frage „Kann Recht alles regeln, was Ethik fordert?“ Diese Frage stellt sich  für ihn angesichts der Diskussionen um Gesetzesentwürfe zu aktuellen ethischen Fragen wie etwa zur Stammzellenforschung, Organspende oder Sterbehilfe.

Eine Ethikberatung aus dem Bereich der Neonatologie, ein Impuls sowie eine Buchrezension sind weitere Themen der LER, die hier zum Download bereitsteht.

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