Lehren für uns heute aus der Zeit zwischen Mittelalter und Reformation

Ars Moriendi – die Kunst des Sterbens

Mit der „Ars Moriendi“, der Kunst des Sterbens, und den Lehren für uns heute aus der Zeit zwischen Mittelalter und Reformation befasst sich Professor Dr. Traugott Roser in seinem Vortrag im Heinrich Pesch Haus. Der Vortrag findet als Online-Seminar und Präsenzveranstaltung statt und beginnt am 18. Juni um 19 Uhr.

Der Referent ist evangelischer Pfarrer und Professor für Praktische Theologie an der Universität Münster mit Schwerpunkt Hospizarbeit sowie Herausgeber des neuen Handbuchs der Krankenhausseelsorge.

Bis in die Gegenwart wird in Büchern und Vorträgen der heutige Umgang mit Sterben, Tod und Trauer verglichen mit einer geradezu idealisierten „Kunst des Sterbens“ vergangener Jahrhunderte, der „Ars Moriendi“ des Mittelalters. Professor Dr. Traugott Roser führt in seinem Vortrag in Beispiele der Ars Moriendi ein, die vor allem in Form von Bildern Verbreitung fand, und zeigt, wie sich auch die Reformation damit auseinandersetzte. Nicht zuletzt geht es auch um die Folgen der lutherischen Kritik an den „guten Werken“ für die Krankenpflege und Versorgung Sterbender.

Es besteht die Möglichkeit, an dieser Veranstaltung im Heinrich Pesch Haus (Präsenzveranstaltung) oder online teilzunehmen. Eine Anmeldung unter der Angabe der Teilnahmeart ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Die Anmeldung ist telefonisch unter 0621 5999-162 oder per Mail an anmeldung@hph.kirche.org möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten. Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Im Angesicht der Ewigkeit“ statt und wird vom Verein der Förderer und Freunde des Heinrich Pesch Hauses unterstützt.

Bildnachweis: Pixabay/Ulrike Mai

 

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