Diskussion über Zahlen und Schicksale in Ludwigshafen

„Armut macht krank“

„Armut macht krank“, so war im vergangenen Jahr die Kampagne von Caritas Deutschland überschrieben. Jetzt hat das Caritas-Zentrum Ludwigshafen seinen Jahresbericht für 2012 veröffentlicht, der ebenfalls unter diesem Aspekt zusammengestellt wurde. Für Karl Fischer, Leiter des Caritas-Zentrums, ist der Jahresbericht eine kleine Feldstudie über Ludwigshafen. Dafür haben seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Beobachtungen in den Beratungen aufgeschrieben, und er hat konkrete Zahlen und Fakten für Ludwigshafen gesammelt.

Bei einer Podiumsveranstaltung im Heinrich Pesch Haus am Dienstag, 23.04.2013, um 19 Uhr wird er die Ergebnisse vorstellen. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen Sucht, Migration und Erziehung sowie der Sozialberatung werden anwesend sein und können auf Nachfrage konkret berichten, wie sich Armut im Hinblick auf Gesundheit bemerkbar macht.

Auf dem Podium vertreten ist auch Ludwigshafens Sozialdezernent Wolfgang van Vliet, der das Thema aus Sicht der Kommune interpretiert. Er wird darauf eingehen, welche Lösungsmöglichkeiten Ludwigshafen hat, um auf die Verbindung von Armut und Krankheit zu reagieren. Dr. Jörg Breitmaier, Chefarzt im Krankenhaus Zum Guten Hirten, leitet die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie und kann von den Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Krankheiten berichten. Im Krankenhaus Zum Guten Hirten gibt es außerdem eine Abteilung für Altersmedizin; daher wird bei der Veranstaltung auch das Problem der Altersarmut thematisiert werden. Denn einen besonderen Schwerpunkt des Caritas-Zentrums sieht Fischer unter anderem darin, Frauen zu unterstützen, die von Altersarmut in Ludwigshafen betroffen sind.

Vierter Vertreter auf dem Podium ist der Sozialethiker Pater Friedhelm Hengsbach SJ, der in seinem Impulsvortrag die sozialethische Bedeutung ins Zentrum rückt: Wie kommt es, dass arme Menschen häufiger krank werden und früher sterben, und was sagt es über eine Gesellschaft aus, in der Armut krank macht?

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten unter Tel. 0621-5999-162 oder anmeldung@hph.kirche.org. Um einen Kostenbeitrag wird gebeten.

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