Vortrag und Gottesdienst zum 75. Todestag des in Mannheim geborenen Jesuiten

Alfred Delp und die Ökumene der Märtyrer

Am 1. Februar lädt das Heinrich Pesch Haus zu einem neuen Veranstaltungsformat ein: Mit einem Vortrag und anschließendem Gottesdienst wird an den vor 75 Jahren verstorbenen Jesuiten Alfred Delp erinnert.
Der Kreisauer Kreis war eine Widerstandsgruppe in der Zeit des Nationalsozialismus, in der Oppositionelle vieler politischer und religiöser Gruppen daran arbeiteten, wie man Deutschland nach dem Sturz der Regierung neu aufstellen könnte. Wie viele andere hat der in Mannheim geborene Jesuit Alfred Delp seine Mitarbeit in diesem Kreis und seine christlich-soziale Weltanschauung mit dem Leben bezahlt. Am 2. Februar 1945 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Als Erbe gibt er den Christen auf: „Wenn die Kirchen der Menschheit noch einmal das Bild einer zankenden Christenheit zumuten, sind sie abgeschrieben.“

Bedeutung Alfred Delps für die Gegenwart

Tobias Zimmermann SJ, Direktor des HPH und lange Jahre Kirchenrektor in der Gedächtniskirche „Maria Regina Martyrum“ in Berlin, wird in seinem Vortrag darlegen, was die ökumenische Gemeinschaft in Kreisau und im Gefängnis Berlin Tegel für heute bedeutet. Nach dem Vortrag lädt das Heinrich Pesch Haus zur Diskussion und Begegnung ein. Um 19 Uhr beginnt in der Kapelle die Sonntag-Vorabendmesse.
Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und ist kostenfrei.

Foto: Alfred Delp SJ.vor dem Volksgerichtshof, Berlin 19.1.1945 (SJ-Archivbild)

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