Fünf Wochen Kinderferienprogramm, und jede war ein Erfolg

Viele Kinder kommen immer wieder

„Wenn ich groß bin, werde ich Miniland-Erzieher.“ Noch gibt es diesen Beruf nicht, aber der Berufswunsch an sich  lässt Jana Schmitz-Hübsch schmunzeln: „Das zeigt doch, dass sich die Kinder – auch die ganz Kleinen – bei unseren Teamern wohlfühlen“, sagt sie am Ende von fünf Wochen Kinderferienprogramm bei der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus.

Fünf Wochen, drei Programme, 25 Teamer und mehr als 240 Kinder – das sind die bloßen Zahlen, die man für eine Statistik braucht. Damit lässt sich das Kinderferienprogramm aber nicht einmal annähernd beschreiben. „Wir hatten wieder tolle, motivierte Teamer“, schwärmt Jana Schmitz-Hübsch. Bei der Schulung im Frühjahr wurden sie nicht nur auf ihre Tätigkeit vorbereitet und auf rechtliche und organisatorische Details hingewiesen; vielmehr haben alle gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm entwickelt. „Viele Kinder kommen schon zum dritten Mal oder noch häufiger, da müssen wir jedes Jahr etwas Neues bieten“, ist für die Bildungsreferentin klar.

Die Ideen dazu wurden unter anderem in Büchern und im Internet gesucht und vorher ausprobiert. Und so wurden alle fünf Wochen ein großer Erfolg – selbst eine ganz verregnete Woche. Das kam übrigens auch bei den Eltern gut an, freut sich Jana Schmitz-Hübsch: „Viele Eltern hätten sich nicht vorstellen können, was sie zu Hause eine Woche lang bei Regenwetter unternommen hätten.“

Angefangen hat das Kinderferienprogramm mit zwei Wochen unter dem Motto „Komm, wir gehen ins Kreativland“. Auch in diesem Jahr konnten daran einige Kinder dank finanzieller Unterstützung durch Paten teilnehmen. In dieser Woche entstanden unter anderem Bilderrahmen aus Klopapierrollen oder Windräder aus Schnellheftern.

Beim naturwissenschaftlichen Programm „Mit Pluto und Planeta die Welt entdecken“ bastelten die Kinder ein komplettes Planetensystem, bauten Leuchttürme mit funktionierenden Stromkreisen oder untersuchten eine Woche lang, wie Erbsen explodieren, wenn sie in einer Gips-Wasser-Mischung stecken.
Ganz neu in diesem Jahr war das Programm „Willkommen im Miniland“ für Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren. „Es war ein voller Erfolg, und wir werden es wieder anbieten“, freut sich Jana Schmitz-Hübsch. Dass beide Wochen so stark nachgefragt waren, ist für Ulrike Gentner, Leiterin der Familienbildung, ein deutlicher Beweis dafür, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf darstellen: Nicht nur sechs Wochen Sommerferien stellen eine große Herausforderungen für Familien dar; manche können auch drei Wochen Kita-Ferien während der Sommerzeit nicht überbrücken.

Nach einigen Jahren Kinderferienprogramm ist Jana Schmitz-Hübsch überzeugt, das richtige Rezept gefunden zu haben. Denn auch wenn es immer mehr Kinder, mehr Programme und eine längere Angebotszeit ist: Die Zutaten bleiben gleich.

Man nehme:
– ein spannendes und abwechslungsreiches Programm
– ein engagiertes und qualifiziertes Team
– eine gute Infrastruktur, bestehend aus passenden Räumlichkeiten, einem weitläufigen Park mit Hüpfburg und gutem Essen.

brid / 02.08.2017

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