Die hohe Qualität der Bildungsarbeit bleibt erhalten

Heinrich-Pesch-Stiftung gegründet

 Am 1. Januar 2013 wurde die Heinrich-Pesch-Stiftung gegründet. Diese Stiftung des Jesuitenordens wurde durch eine Großspende in Höhe von 250.000 Euro möglich. Durch weitere Zustiftungen ist das Stiftungsvermögen bis jetzt auf 305.000 Euro angewachsen.  Vorrangiges Ziel der Stiftung ist es, die hohe Qualität der Bildungsangebote zu erhalten und die Teilnahme daran auch Menschen mit wenig Einkommen zu ermöglichen.

Konkret möchte die Stiftung Angebote der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus und Veranstaltungen aus den Bildungsbereichen Ethik in Medizin und Pflege sowie Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen. Außerdem fördert sie das neu begonnene Projekt „Zentrum für Ignatianische Pädagogik“. Dieses wendet sich an Schulen, die vom Jesuitenorden getragen werden, sowie an interessierte Schulen, deren Ziel es ist, neben Wissenserwerb auch die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Werten zu ermöglichen.

Mitglieder des Vorstandes sind

  • Dr. Wolfgang Heer, Vorstandsvorsitzender der Südzucker AG, Mannheim/Ochsenfurt
  • Ernst Merkel, Vorstand der GAG, Ludwigshafen
  • Pater Johann Spermann SJ, Direktor des Heinrich Pesch Hauses, Ludwigshafen.

Die Vorträge, Diskussionen und Seminare im Bereich Ethik hält Dr. Wolfgang Heer für unverzichtbar in der Wirtschaftsregion: „Das Heinrich Pesch Haus ist die zentrale Bildungseinrichtung, die sich mit der Herausforderung an Wirtschaftsunternehmen, zwischen Gewinn und Gemeinwohl abzuwägen, auseinandersetzt“, sagt er. Dabei richten sich die Angebote an Bürger, Arbeitnehmer, Führungskräfte und Unternehmer. Ethische Fragen stellen sich auch in den Bereichen Medizin, Pflege und Bildung: Für die Zukunft der Gesellschaft müssen entsprechende Fragestellungen benannt und mögliche Antworten darauf gefunden werden, ist der Vorstandsvorsitzende der Südzucker AG überzeugt. Seit vielen Jahren arbeiten das Heinrich Pesch Haus und die Stadt Ludwigshafen eng zusammen. Die Entwicklung der Einrichtung hat Ernst Merkel schon in seiner ehemaligen Funktion als Baudezernent der Stadt verfolgt. „Das Heinrich Pesch Haus ist in Ludwigshafen eine zentrale Bildungseinrichtung, die erhalten bleiben muss“, begründet er sein Engagement. Zu einem guten Bildungsangebot gehört auch die entsprechende Atmosphäre, damit Lernen und Austausch gut gelingen. Mit der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus ist die Stadt durch einige Projekte und bei Fachtagungen eng verbunden: Gerade Familien können sich manche Angebote aber nicht leisten. „Hier gilt es, Fördermöglichkeiten zu finden für niedrig schwellige Angebote“, so Merkel weiter. Das Heinrich Pesch Haus ist ein Bildungshaus, das Seminare, Workshops, Konferenzen und Vorträge anbietet. Dabei treten Menschen aus Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt. Darüber hinaus ist es ein Tagungshotel, das auch externen Veranstaltern offen steht. Wie das Stiftungsvermögen angelegt und verwaltet wird, darüber entscheidet gemeinsam mit dem Vorstand das Kuratorium, in dem ebenfalls Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kirche vertreten sind.

Mitglieder des Kuratoriums sind:

  • Erich Bappert, Bankdirektor i.R., Europäische Hypothekenbank und Vorstand der Gbr. Erich und Fritz Ramstetter-Stiftung
  • Professor Dr. Carl-Heinrich Esser, Vorstand der Karin und Carl-Heinrich Esser-Stiftung, Mannheim
  • Heinrich Hagenbucher, Geschäftsführer der Franz Kehl BetriebsGmbH, Ludwigshafen
  • Hans-Carsten Hansen, BASF SE
  • Dr. Georg Kraus, Geschäftsführer der Kraus & Partner Unternehmensberatung, Bruchsal
  • Marion Schneid MdL, Ludwigshafen
  • Christian Schulze, Niederlassungsleiter Kleine und Mittlere Unternehmen der HBV, Ludwigshafen
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